Stockumer Straße: Eröffnung des Rewe-Markts erneut verschoben
EICHLINGHOFEN September 2011, November 2011 – und nun Februar 2012. Die Eröffnung des Rewe-Marktes in Eichlinghofen ist erneut nach hinten verschoben worden. Um am neuen Termin wirklich die Ladentüren öffnen zu können, wird derzeit auf der Baustelle an der Stockumer Straße auf Hochtouren gearbeitet.
Noch viel zu tun. Die Eröffnung des Rewe-Markts in Eichlinghofen verzögert sich. (Foto: Christian Stein)
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"Ich freue mich auf die Aufgabe. Eichlinghofen habe ich als nettes, kleines Dorf kennengelernt", sagte der neue Betreiber Sebastian Frilling während einer Baustellenbesichtigung am Dienstag.
Discounter-Ketten gingen weg
Der 34-Jährige arbeitet seit 18 Jahren für Rewe und leitete zuletzt acht Jahre lang eine Filiale. Fast so lange hat es letztendlich auch gedauert, bis sich ein neuer Supermarkt an der Stockumer Straße niederlassen konnte. 2007 machte dort die Discounter-Kette "Plus" – heute "Netto" – dicht. Seitdem stand das Gebäude leer.
Lärmgutachten verzögert Bau
Die Bauarbeiten würden zwei weitere Monate in Anspruch nehmen, teilte Rewe im September mit. Auch dieses Vorhaben konnte das Unternehmen nicht einhalten. "Dass es Komplikationen gegeben hat, ist nicht zu leugnen und zurecht in der Öffentlichkeit erwähnt worden", gestand Rewe-Expansionsleiter Peter Gumprich. Nun soll der Supermarkt am 9. Februar eröffnen.
"Es ist gut, dass Rewe nicht gesagt hat, ‚wir haben die Schnauze voll‘", meinte Hans Semmler. Der Bezirksbürgermeister macht nicht Rewe dafür verantwortlich, dass sich die Markt-Eröffnung weiter hinzieht. "Eigentumsstreitigkeiten, Lärmgutachten und Parkplatzprobleme haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", betonte Semmler, der in die Schusslinie der Eichlinghofer SPD geraten ist.
Bürger müssen in Nachbarorte ausweichen
"Viele Bürger hatten die Hoffnung, noch vor Einbruch der kalten Jahreszeit im Ort alltägliche Besorgungen erledigen zu können. So bleibt ihnen leider weiterhin der beschwerliche Weg in Nachbarorte", schrieb Inge Albrecht-Winterhoff, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, in einer Stellungnahme. Semmler schien die Kritik egal zu sein: "Wir sind nur froh, dass dieses Projekt bald endlich ein Ende hat."












