Frühjahrsputz: Besuch im Schilder-Lager des Baubetriebshofes
HALTERN Einen Frühjahrsputz der besonderen Art führen derzeit Mitarbeiter des Baubetriebshofes durch: Die Straßenschilder der Seestadt werden mit Bürste und klarem Wasser gereinigt. „Der Umwelt zuliebe nutzen wir keine Reinigungsmittel“, so Straßenwärtermeister Holger Fydrich.
Ein Straßenschild hält zehn bis zwölf Jahre. Straßenwärtermeister Holger Fydrich hat Nachschub in seinem Lager. (Foto: Iris Woitschell)
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Besonders im vergangenen Jahr hatten die Straßenwärter immer wieder mit Beschädigungen der Schilder zu kämpfen. Fydrich: „Aufkleber gehen von den Schildern schlecht ab.“ Die obere Schicht lasse sich noch entfernen, der eigentliche Klebstoff bleibe aber meist an der Folie haften, die dann nicht mehr reflektiert. Auch Graffiti-Sprayer und Edding-Freunde lassen sich an Straßenschildern aus.
Beliebte Geburtstagsgeschenke
Im Vorratslager des Baubetriebshofes sind von den wichtigsten Verkehrszeichen immer ein bis zwei vorrätig.
Aus der Nähe betrachtet ist ein Dreiecksschild ein ganz schöner Brummer: 90 Zentimeter Seitenlänge für „Achtung, Kuh“. Dieses Schild, genau wie „Achtung, Zebrastreifen“, wird jedoch das Zeitliche nicht auf den Straßen der Seestadt, sondern im Lager des Baubetriebshofes segnen. Das Verkehrsministerium hat zum 1. September 2009 entschieden, dass manche Straßenschilder schlicht überflüssig sind und abgeschafft werden können. „Achtung, Kuh“ gehört dazu.















