Klimaschutz: Einige Halterner Schuldächer sind für Photovoltaik-Anlagen geeignet
HALTERN Die Dächer der Grundschule Flaesheim und der Martin-Luther-Schule können für Photovoltaik genutzt werden. Die Eichendorff-Schule ist dagegen statisch dafür nicht geeignet. Das wurde bei der Sitzung des Umweltausschusses am Donnerstag bekannt gegeben.
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Kataster soll erstellt werden
Diekmann kündigte an, dass ein Kataster erstellt werden soll, in dem die Eignung von privaten Dächern für Photovoltaik abgerufen werden kann. Er könne sich auch Beteiligungsmodelle für Investoren vorstellen. Auch kleinere Nahwärmeschienen seien im Zusammenhang mit neuen Bebauungsplänen ein Thema. Dabei dürfe jedoch die Frage der Wirtschaftlichkeit nicht aus dem Blick geraten. „Es darf nicht sein, dass es für die Häuslebauer teurer wird“, erklärte Diekmann. Sonst würde das Angebot auf dem Markt nicht akzeptiert.
Windenergie
Eine Vorrangfläche für die Nutzung von Windenergie sei in Arbeit. Verschiedene Anträge auf Bau eines Windrades, vor allem aus dem Bereich Landwirtschaft, liegen bereits vor. Diekmann möchte nun im Rahmen einer „konzertierten Aktion“ alle Interessen zusammenbringen, um zum Beispiel auch den Einfluss von Windrädern auf das Stadtbild zu diskutieren.
Keine städtischen Dachflächen
Wolfgang Kiski teilte außerdem mit, dass in Haltern zum jetzigen Zeitpunkt noch keine städtischen Dachflächen zur Verfügung stehen, die Privatleute zur Erzeugung von Energie nutzen können. Da die Verwaltung durch Aufgaben im Rahmen des Konjunkturpakets ausgelastet und zusätzliches Wissen von Experten notwendig ist, wird ein externes Fachbüro an der weiteren Umsetzung des Klimakonzepts in Haltern beteiligt. Die Chancen stehen laut Kiski gut, dass die Gesamtkosten von 50 000 Euro mit 35 000 Euro bezuschusst werden.















