Krimireihe: Haltern bekommt eine eigene TV-Serie
HALTERN "Henker und Richter": So lautet der Titel einer neuen ARD-Vorabend-Serie, die ab sofort vor allem in Haltern und Köln, aber auch im südlichen Münsterland gedreht wird.
Rike Schmidt spielt Staatsanwältin Rike Schmid.
Mit dem Arbeitstempo der neuen Staatsanwältin muss sich der kleinste Amtsgerichtsbezirks in Nordrhein-Westfalen allerdings erst arrangieren. Auch der bestens im Ort integrierte Richter Klaus Wagenführ (Max Urlacher). Beschleunigung trifft auf Entschleunigung. Aussitzen auf Durchsetzen. Ob und wie die beiden aufeinander zugehen, ist ein Thema.
Spannung und Humor
Bierernst wird es dabei nicht zugehen, verspricht ARD-Sprecherin Agnes Toellner. „Es handelt sich um eine Crime-and-Smile-Serie.“ Die Fälle sorgten für Spannung, das Spiel mit der westfälischen Sturheit für den humoristischen Teil. Aber auch Saskias Attraktivität löst Unruhe im Ort aus, wobei der aufstrebende Dorf-Polizist Peter Schulte und der selbst ernannte Staranwalt Johannes Bulitta der jungen Staatsanwältin das Leben nicht einfacher machen.
„Wie gemalt“
Obwohl Toellner in München arbeitet, ist ihr Haltern durchaus bekannt. Schließlich kommt sie aus Münster und hat auch Freunde in Haltern. „Wir haben ein kleinstädtisches Milieu gesucht: Und da ist Haltern doch wie gemalt“, sagt sie. Wo genau in Haltern gedreht werde, konnte Toellner noch nicht sagen. „Wir haben gerade erst angefangen.“ Ebenfalls unklar ist bislang der Sendetermin. Zunächst ist die Serie auf 16 Teile angelegt und soll im Vorabendprogramm von „Das Erste“ ausgestrahlt werden.
Die Hauptdarsteller Rike Schmid und Max Urlacher haben bereits mehrfach in TV-Krimis gespielt. Schmid war unter anderem zu sehen in „Der Fürst und das Mädchen“ oder „Aus gutem Haus“, Urlacher in „Isch kandidiere“ oder „Operation Walküre“.



















