Aktuelle Zahlen: Haltern ist beliebt bei Touristen
HALTERN Erfreuliche Entwicklung für die Seestadt: Die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Gasthöfen, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen ist im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Mehr Besucher als im Vorjahr lockte es 2011 nach Haltern. Die Anzahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent. (Foto: (Archiv) Florian Wilms)
Eine positive Entwicklung verzeichnet demnach der Tourismus in Haltern. So stieg die Zahl der Übernachtungen von 133.873 auf insgesamt 137.746 an.
„Die touristische Perle der gesamten Region“ nennt Bürgermeister Bodo Klimpel seine Stadt. Und sieht sich bestätigt, die Arbeit in Sachen Tourismus weiter fortzuführen. Mit diesen guten Übernachtungszahlen würden die Bemühungen belohnt, an der touristischen Infrastruktur weiter zu arbeiten.
109 Euro Tagesausgaben
„Wenn man überlegt, dass jeder Übernachtungsgast durchschnittlich 109 Euro an Tagesausgaben (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr) in der Stadt ausgibt, bedeutet das natürlich für unsere touristischen Leistungsträger höhere Umsätze und mehr Arbeitsplätze.“
Insgesamt konnte auch ein Anstieg an touristischem Volumen verzeichnet werden, meldet Josef Löbbing, Leiter der Stadtagentur. Die von der Agentur vermittelten Übernachtungen in Hotels, Ferienhäusern und Ferienwohnungen sowie die angebotenen pauschalen Reiseprogramme in Haltern wurden von Übernachtungs- und Tagesgästen noch nie zuvor so zahlreich gebucht.
Auch deshalb, weil die Zahl der Ferienwohnungen mittlerweile auf 75 Wohnungen angestiegen ist. Besonders nachgefragt werden Stadtführungen, Planwagenfahrten oder auch organisierte Radtouren.
Zahlen im Detail
Wenn man die Zahlen vom Landesamt genauer unter die Lupe nimmt, erkennt man, dass nach dem Ruhr.2010-Jahr der Anteil ausländischer Gäste nicht aufrecht erhalten werden konnte. Um 28,9 Prozent ging die Zahl der Übernachtungen internationaler Gäste 2011 im Vergleich zum Vorjahr zurück.
Kompensiert wurde dies mit der Zunahme der Übernachtungen auf Campingplätzen (+26,6 Prozent) und in Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen (+8,7 Prozent). Hotels konnten hingegen weniger profitieren (+0,7 Prozent).



















