Laurentius-Ferienlager: Junge ist an Hirnhautentzündung erkrankt
HALTERN Im Zeltlager der Gemeinde St. Laurentius ist ein 1994 geborener Junge aus Haltern an Meningitis erkrankt. Dies bestätigte der Pressesprecher des Kreises Recklinghausen, Jochem Manz.
- Schmales Testspielprogramm Minusgrade ärgern die Fußballer
- Bedarf steigt In der Offenen Ganztagsschule wird es eng
- Abstimmung im Internet Haltern bewirbt sich um einen Mehrgenerationen-Parcours
- Neues Stiftungsprojekt Dr. Josef Wennemann unterstützt Klinik in Südafrika
- Gastronomie in Eigenregie Bistro im Freizeitbad Aquarell wurde neu eröffnet
Ferienfreizeit
In Bundorf (Unterfranken), wo insgesamt 96 Kinder und 27 Betreuer die letzten 14 Tage der Sommerferien verbrachten, wurden schließlich Meningokokken, die Erreger der Hirnhautentzündung, bei dem Erkrankten nachgewiesen. Der Jugendliche befindet sich in einem Krankenhaus und ist momentan nicht transportfähig.
Das Gesundheitsamt Bundorf hat, so teilte Manz mit, Merkblätter im Ferienlager verteilt, die über die Gefahren der Ansteckung, Symptome der Krankheit und Verhaltensweisen zur Vermeidung einer Ansteckung aufmerksam machen. Außerdem wurde das Kreisgesundheitsamt Recklinghausen eingeschaltet. Weitere Meningitisfälle aus Haltern sind dort zurzeit nicht bekannt.
Tröpfcheninfektion
Nach Auskunft von Jochem Manz informierte die Behörde am Donnerstag die Eltern der Kinder, die am Ferienlager St. Laurentius beteiligt sind, außerdem auch die Haus- und Kinderärzte in Haltern. Allen Betroffenen wird geraten, sich mit einem Arzt in Verbindung zu setzen und notwendige prophylaktische Maßnahmen wie die Gabe von Antibiotika abzuklären.
Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich drei bis vier Tage. Es werden aber auch kürzere oder längere Inkubationszeiten beobachtet (zwei bis zehn Tage).




















