Sythen: Konzept für den Umbau der Kirche beeindruckte
SYTHEN Um Dampf aus dem Kessel zu nehmen, der in der Gerüchteküche um den geplanten Umbau der Pfarrkirche St. Joseph mächtig angeheizt wurde, ging das Generalvikariat Münster am Dienstag in die Offensive. Bernd Wehmeyer vom Bischöflichen Bauamt und Architekt Arno Meyer informierten im Pfarrheim über die Konzeption.
Die Josephskirche im Stadtteil Sythen soll den Fusionsplänen zufolge in ein Gemeindezentrum umgewandelt werden. (Foto: Ilka Bärwald)
- Karneval St. Marien Schunkeln und lachen lässt das Pfarrheim krachen
- Dieselfahrzeuge betroffen Kälteste Nacht machte vielen Autobatterien den Garaus
- Franz-Martin Neudeck im Gespräch Die "Haltern-Schule" im Kongo ist fertig
- Am 24. März in der Seestadthalle Sportparty wirft ihre Schatten voraus
- Tanzen TSC-Formationen sind bestens vorbereitet
Gemeinde wächst nicht mehr
Auch mit neuen Baugebieten werde die Gemeinde nicht mehr wachsen, sondern sich noch verkleinern. Das Konzept trage der Entwicklung zur 10-Prozent-Kirche Rechnung. Wie auch Bernd Wehmeyer machte Ahls deutlich, dass es sich bei dem präsentierten Entwurf um eine "Machbarkeitsstudie" handele. Kein Bauarbeiter werde so bald anrücken, um Realitäten zu schaffen. Es gebe weder eine finanzielle noch eine zeitliche Perspektive.
Überzeugende Ideen
Einen großen Teil der Anwesenden überzeugten die Ideen des Architekten, der drei Funktionen (Kirche, Verwaltung, Pfarrheim) in einem Gebäude unterbringen sollte. Der Kirchenraum mit Altar findet im neuen Teil Platz. Hier wird der Eingangsbereich am Schalweg zur neuen Sakristei. Im ehemaligen Altarraum entsteht ein großzügiges Foyer über das Bücherei und Pfarrbüro sowie eine Küche und Sozialräume zu erreichen sind. Über eine Treppe oder per Aufzug geht´s hinauf ins Obergeschoss, wo sich der neue Pfarrsaal und ein Gruppenraum befinden. In der heutigen Bücherei ist ein Jugendtreffpunkt geplant.
Millionen verschwendet?
Kritisiert wurde das Konzept von Erich Kauling und Josef Gödde, die unter anderem Millionenbeträge verschwendet sehen. Der Sythener Architekt Richard Gernemann zollte den Entwürfen seine Anerkennung und bezeichnete das Konzept als "richtigen Weg". Paul Schrör warb dafür, sich nicht grundsätzlich gegen Neuerungen zu stellen. "Ohne den Mut zu Neuem kommen wir in Sythen nicht weiter."















