Computertomograph: Neue Technik, die auch dem Krankenhaus hilft
HALTERN Einen "Quantensprung" nennt Dr. Godehard Koch das, was ihm lieber ist als ein neues Auto. Die radiologische Gemeinschaftspraxis Koch/Mühlen/Wruck hat 250.000 Euro in einen neuen Computertomographen investiert. Und auch das Sixtus-Hospital wird davon profitieren.
Dr. Godehard Koch (M.) demonstriert im Beisein von Krankenhaus-Geschäftsführer Andreas Hauke (l.) den neuen Computertomographen. Innerhalb von 40 Sekunden erstellt das 250 000 Euro teure Gerät Schichtaufnahmen vom Kopf bis zur Schuhsohle. (Foto: Elisabeth Schrief)
Andreas Hauke, Geschäftsführer des Sixtus-Hospitals, geht noch einen Schritt weiter: „Sie ist ein Klassiker der Verzahnung.“
Denn die selbstständige Praxis kooperiert mit dem Krankenhaus: Sie erbringt künftig die radiologischen Leistungen für die Klinik, die wiederum vermietet ihre Geräte an das Ärzteteam.
Schneller und genauer
Nur so ist eine maximale Auslastung gewährleistet. Die Radiologie wird dafür im Zuge von Umstrukturierungen im Haus bald an einer Stelle zentralisiert. Ein Umzug mit dem neuen Computertomographen ist problemlos möglich.
Mit dem neuen CT können Untersuchungen der ambulanten und stationären Patienten schneller (was in der Notfall-Diagnostik entscheidend ist), genauer und - was Dr. Koch sehr wichtig war - mit einer geringeren Strahlendosis als bisher durchgeführt werden.
„Ein sehr fein eingeblendeter Röntgenstrahl erstellt zeitgleich bis zu 16 Schichtaufnahmen der Körperregion in weniger als einer Sekunde“, beschreibt Dr. Koch den Fortschritt. Hierdurch lassen sich der Brustkorb und der Bauchraum beispielsweise in einer Atem-Anhalte-Phase untersuchen.
Außerdem ist eine Gefäßdarstellung der Schlagadern ohne Einführung eines Katheters in den Körper möglich. Das Einzugsgebiet der radiologischen Praxis reicht über Haltern hinaus bis nach Dülmen, Lüdinghausen, Olfen und in Richtung Ruhrgebiet.



















