Römerschiff "Victoria" geht auf große Reise
HAMBURG Victoria! Wir haben verloren. Hartmut Höfermann aus Münster konnte sich in der Endausscheidung des Namenswettbewerbs für das Römerschiff nicht durchsetzen, aber er war begeistert vom Ausflug zur Schiffstaufe an der Hamburger Alster.
Hartmut Höfermann konnte sich mit seinem Vorschlag "iuventus" nicht durchsetzen. Aber auch für "victoria" ruderte er gerne. (Foto: Thomas Liedtke)
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Mit Champagner taufte Universitätspräsidentin Monika Auweter-Kurtz das Schiff. Sie freute sich für ihre Studierenden, dass hier ein Forschungsthema Wirklichkeit wurde. Stolz sei sie, weil durch die Zusammenarbeit mit der Werft „Jugend in Arbeit“ jungen Menschen ein Ausbildungsplatz verschafft werden konnte. Für die Reise über Deutschlands Flüsse und Kanäle ist der Nachbau eines römischen Militärschiffes bestens geeignet. Prof. Christoph Schäfer, der das Projekt wissenschaftlich geleitet hat, berichtete von beeindruckenden Testfahrten.
Schon nach einem Tag sei eine ungeübte Mannschaft in der Lage, das Schiff zu manövrieren. Eine Reisegeschwindigkeit von vier Knoten (7 km/h) könne auch über längere Strecken gehalten werden werden.
Knöllchen von der Wasserschutzpolizei
Nicht schnell genug war die Rudermannschaft für die Wasserschutzpolizei, die das Boot an der Schleuse Geesthacht wegen des fehlenden Kennzeichens aufbrachte. 10 Euro kostete der Spaß. „Das ist das einzige Römerschiff, das je ein Knöllchen bekam“, lachte Schäfer. Noch ein später Sieg über die Römer. Als Sieger fühlte sich auch Hartmut Höfermann. „Ich finde victoria richtig gut“, sagte er und legte sich anschließend kräftig in die schweren Riemen.




















