Silbersee II: Tauchverbot - Sportler können nicht weit genug sehen
SYTHEN Schwimmer und Wassersportler können sich weiterhin im Silbersee II tummeln. Für Taucher ist die Sicht jedoch getrübt.
Im Jahr 2007 war die Sicht im Silbersee II noch optimal. (Foto: privat)
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Keine zwei Meter Sicht
In einer Tiefe von fünf Metern könne man keine zwei Meter weit gucken. Taucher könnten also weder ihren Partner noch die Absperrungen sehen. Das Tauchen war grundsätzlich nur in dem abgesperrten Bereich erlaubt, in dem sich auch Schwimmer aufhalten dürfen. Sabine Lemloh vom Tauchsportzentrum Silverwave erklärt: „Unter Wasser ist es nebelig. Die Absperrbänder an der Bojenkette kann man nicht sehen.“
Die Tauchplattform, die das Sportzentrum in einer Tiefe von acht Metern eingerichtet hat, kann nicht genutzt werden. Wie auch schon im vergangenen Jahr ist aus Sicherheitsgründen der See für Taucher daher tabu. „In der Gesellschafterversammlung haben wir in Absprache mit Silverwave ein Tauchverbot ausgesprochen“, so Sabine Lange vom Regionalverband Ruhr. Es ginge in erster Linie darum, Unfälle zu verhindern. Die trübe Sicht rührt von der betrieblichen Nutzung am See.
Baggerschiff ist aktiv
Auch wenn sich der aufgewirbelte Sand der großen Rutschung im vergangenen Winter (wir berichteten) inzwischen wieder gelegt hat, ist das Baggerschiff weiter aktiv, um Sand abzubauen und Böschungen zu präparieren. Dr. Thomas Pütter, Jurist der Quarzwerke GmbH Frechen, erklärt: „Die Situation ist leider etwas misslich, wird in den kommenden vier Jahren jedoch nicht zu vermeiden sein.“ So lange finden am Silbersee noch Rekultivierungsarbeiten statt.
Die Surfer sind übrigens nicht betroffen. Sie durften bisher und dürfen auch weiterhin den ganzen Silbersee II nutzen. Voraussetzung ist eine entsprechende Sicherheits-Unterweisung durch den Surfclub Haltern.















