Unfallhergang unklar: Verletzte Reiterin nicht in Lebensgefahr
LIPPRAMSDORF Der Reiterin aus Wulfen (35), die am Dienstag bei einem Unfall in der Hohen Mark schwer verletzt wurde, geht es den Umständen entsprechend gut. Das erfuhr unsere Zeitung am Donnerstag aus gut informierten Kreisen. Lebensgefahr besteht demnach nicht mehr.
Mit einem Rettungshubschrauber wurde die Reiterin in eine Unfallklinik gebracht. ( Foto: Guido Bludau )
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Die 35-Jährige hatte kurz nach Eintreffen an der Gaststätte das Bewusstsein verloren. Anderhalb Stunden versorgten der angeforderte Rettungsdienst der Halterner Feuerwehr und der Notarzt die Schwerverletzte, bevor sie mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen zum Knappschaftskrankenhaus Bochum geflogen wurde. Die Polizei war vor Ort, um Landung und Start abzusichern.
Der Unfall muss sich gegen 17.30 Uhr ereignet haben. Eine Besucherin der Waldschenke beobachtete, wie die Frau sich ans Pferd klammernd mühsam auf die Gaststätte zulief. Sie kümmerte sich sofort um die augenscheinlich sehr geschwächte Reiterin. Ein junges Mädchen, ebenfalls Reiterin, nahm das Pferd in ihre Obhut. Unmittelbar danach fiel die 35-Jährige in Ohnmacht.
Kein Fremdverschulden
Um 17.45 Uhr ging der Notruf aus der Waldschenke Hohe Mark bei der Polizei ein. Fast gleichzeitig mit ihr traf der Ehemann ein, den die Reiterin über Handy direkt nach dem Unfall noch informieren konnte. Wie es zu dem Unfall kommen konnte und wie schwer die Verletzungen sind, konnten weder Polizei noch Feuerwehr sagen. Fremdverschulden schließt die Polizei allerdings aus.
Familie Vierhaus kümmerte sich zunächst um das Pferd der verunglückten Reiterin. Das Tier steht seit langem in einem Privatstall in Dorsten-Lembeck. Mitarbeiter des Hofes holten das Pferd später ab. Die 35-Jährige gilt als erfahrene Reiterin. Sie ritt vom Napoleonsweg aus regelmäßig ins Gelände. Die Hohe Mark mit ihrem großen Reitwegenetz bietet dafür optimale Bedingungen.




















