Forstamt: Was ist, wenn Wildschweine wild werden?
HALTERN Die ersten Frühlingsanzeichen locken in diesen Tagen wieder heraus in die Natur. Der aufmerksame Spaziergänger wird am Wegesrand aufgebrochene Böden entdecken.
Die Wildschweine brechen zurzeit die Böden auf, da sie in der Zeit der Frischlingsaufzucht tierisches Eiweiß benötigen. (Foto: dpa)
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Bache folgt Instinkten
Dazu, dass eine Bache ihren Instinkten folgt und zum Angriff auf den Menschen übergeht, ist es nach dem Wissen von Hubert Hagemann, Revierleiter an der Westruper Straße, in unserer Region noch nicht gekommen. Ausschließen möchte er den Fall der Fälle jedoch nicht. Er rät dazu, besonnen zu bleiben und sich möglichst unauffällig zu verhalten. Lärm zu machen oder wegzurennen, erhöhen die Aggression der Bache möglicherweise nur.
"Der Unterschied ist eben, dass die Tiere ihren Instinkten folgen und wir denken. So können wir nie wissen, wie das Tier worauf reagiert", erläutert der Experte. Einig sind sich die Fachleute nicht, denn laut Gerlinde Leuthäußer empfiehlt es sich, die Beine in die Hand zu nehmen.
Freilaufende Hunde
Die größte Gefahr ginge von freilaufenden Hunden aus, die die Schweine aus ihren Dichtungen hoch scheuchen würden, berichtet Oelmann und appelliert an die Spaziergänger ihre Vierbeiner an der Leine oder in unmittelbarer Reichweite zu halten. Gerlinde Leuthäußer weist zudem darauf hin, dass die Reviere in diesem Frühjahr bereits Last mit wildernden Hunden hätten.















