Fußball: Der TuS Haltern feiert bis in den Morgen
HALTERN Nach der 2:4-Niederlage des TuS Haltern im Freundschaftskick gegen den FC Schalke 04 ist die Stimmung beim heimischen Club prächtig. Zumindest wenn man Fußballabteilungsleiter Ronald Schulz fragt. „Es war eine fantastische Veranstaltung“, sagte er gestern. Wenn es auch den ein oder anderen Wermutstropfen gab.
Der Schuss ins Glück: Mustafa Dana wird seinen Treffer zum 1:0 nach 17 Sekunden nie vergessen. (Foto: Braucks)
Dass er nicht gespielt hat, bedauert auch Schulz. „Darauf haben wir aber keinen Einfluss.“ Auch er hatte damit gerechnet, dass der Spanier in Haltern auch vor einen Ball treten würde. So richtig schlimm findet er das aber auch nicht: „Immerhin war er da und hat Autogramme geschrieben.“ Raúl in der Stauseekampfbahn zu sehen, sei so oder so „eine ganz ganz tolle Geschichte“ gewesen. Manch ein Zuschauer fand sein Fehlen angesichts der für Haltern hohen Ticketpreise besonders schade. Der Preis sei aber nötig gewesen, um kostendeckend zu arbeiten, versichert Schulz.
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Für ein wenig Verwirrung sorgten die Zuschauerzahlen. Am Montagabend war über Lautsprecher von über 4000 Zuschauern die Rede, obwohl nur 3000 Karten verkauft wurden. Schulz: „Es waren ungefähr 3500 Menschen da.“ 3000 Ticketinhaber, der Rest Sicherheitsleute, Journalisten, Vereinsmitglieder. Dass trotz Zuschauerrekord nicht so richtig Stadionatmosphäre aufkam, ist auch Schulz aufgefallen. „Vielleicht war das die Ehrfurcht“, überlegt er. Dass das Fußballfest gut ankam, darüber ist er sich sicher. „Es gab Lob von allen Seiten“, erzählt er gut gelaunt. Nur dass Liga-Konkurrent Hassel nicht bereit war das Spiel am Sonntag zu verschieben, das kann er immer noch nicht nachvollziehen.
Der TuS hat nicht nur die sportliche, sondern auch die organisatorische Herausforderung gut gemeistert. Schulz lobt die Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsamt. Die wiederum meldeten keine besonderen Vorkommnisse. Nur eine Person habe einen Kreislaufkollaps erlitten. Das auf 4500 Menschen ausgelegte Sicherheitskonzept sei aufgegangen, sagte Stadtsprecher Georg Bockey.









