Fußball-Kreisliga B: Garschagen grantelt nach
HALTERN Das B-Liga-Derby zwischen dem SV Bossendorf und dem SV Hullern (2:2) bietet Gesprächsstoff, der über die dritte Halbzeit hinaus geht. Verdaut haben die Trainer die Parie laut eigenen Angaben ganz gut – ein bisschen Frust, Ärger und Emotionen schwingen trotzdem noch mit.
Hullerns Schlussmann Marcel Stüer in Aktion. (Foto: Benjamin Glöckner)
Er bricht das Hullerner Genick...
„Sein Platzverweis hat uns das Genick gebrochen“, so Garschagen. Stüers Lamentieren nach dem 1:2 stößt bei Garschagen auf wenig Gegenliebe. Im Gegenteil. „Eine saudumme Aktion“, so Garschagen. Eine Aktion, über die geredet werden muss.
„Beim Dienstagstraining“, knurrt Garschagen. Er ist bedient. Immer noch. Die erste gelbe Karte hat Stüer nach eigener Aussage nicht gesehen. Dass es dem Unparteiischen irgendwann zu bunt wurde und er die Notbremse Ampelkarte gezogen hat, war laut Garschagen „vollkommen gerechtfertigt“.
„Es ist ärgerlich, dass wir uns durch so eine Aktion völlig aus der Bahn werfen. Es tut mir leid für die, die 55 Minuten ordentlich gespielt haben. Die zwei Punkte, die wir in Bossendorf verloren haben, könnten uns in der Endabrechnung fehlen“, so Garschagen. Denn vom Potenzial her glaubt er fest daran, dass seine Mannschaft oben angreifen kann.
... dann ein Bossendorfer Schlüsselbein
Und während auf der einen Seite noch Gesprächsbedarf herrscht, hat sich die erste Diagnose bei Philipp Kutzner bestätigt. Der Bossendorfer hat sich bei seinem artistischen Torjubel das Schlüsselbein gebrochen.
Kutzner hat Glück im Unglück. Er muss nicht operiert werden. Trotzdem: „Er fehlt uns als Spieler und als Typ“, sagt SVBO-Coach Markus Husak unserer Zeitung.















