Segelclub Stevertalsperre: Klasiker gleiten über den Stausee
HALTERN In guter Tradition hat der Segelclub Stevertalsperre am Wochenende die letzte Ranglistenregatta in diesem Jahr auf dem Halterner Stausee ausgerichtet. Bei der 18. Auflage der „Kehraus“ gingen wieder echte Klassiker unter den Segeljollen an den Start: die olympischen 470er-Jollen und die OK-Jollen.
Auf dem Stausee fanden die Segler bei den Wettfahrten erstklassige Bedingungen vor.
Der Samstag zeigte sich zu Beginn noch von seiner schönsten Seite. Es waren gute drei Windstärken vorhergesagt, so waren ursprünglich drei Wettfahrten geplant. Am späten Nachmittag zog sich aber der vormals sonnige Himmel zu. Und schon kurze Zeit später fegten Starkwindböen mit Hagel über den Stausee. Die Regattaleitung entschied, die noch ausstehende dritte Wettfahrt zu streichen. Am Abend konnten die Segler bei Live-Musik am Grillbuffet fachsimpeln und sich für den zweiten Wettkampftag stärken.
Fotostrecke Kehraus-Regatta
Der nächste Morgen hatte dann eine weitere herbstliche Wetter-Kapriole parat: Bis zum späten Vormittag war es extrem nebelig. Somit musste der Start verschoben werden. Nachdem sich der Nebel endlich verzogen hatte, konnte doch noch gestartet werden. Aus Zeitgründen fand aber nur noch eine Wettfahrt statt.
In der Klasse der OK-Jollen gingen elf Segler des SCST an den Start, von denen sich vier einen Platz unter den Top 6 erkämpfen konnten. Den ersten Platz erreichte Lokalmatador Rüdiger Prinz gefolgt von Sönke Behrens (SC Öhningen) und Ralf Mackmann (SC Haltern). Bei der Klasse der olympischen 470er-Jollen siegte das Team Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff vom Düsseldorfer Yachtclub. Kristof Doffing und Jan Kaminski (Yachtclub Bayer Leverkusen) landeten auf Platz zwei. Platz drei ging an Julian Hipp und Jens Opalka (SK Bayer Uerdingen).











