Breitband-Anschlüsse: Schnelles Internet nur für wenige Raesfelder
RAESFELD Schnelles Internet ist nicht nur ein Luxus, für viele Firmen ist es inzwischen sogar ein Muss, um wirtschaftlich arbeiten zu können und auch für Privatpersonen wird eine schnelle Anbindung zum World Wide Web immer wichtiger. Raesfeld und Erle haben sind zwar gut an das 6-Megabit-Netz angeschlossen, bei höheren Geschwindigkeiten sieht es allerdings schlechter aus.
Im Zentrum von Raesfeld und Erle sieht die Breitband-Verfügbarkeit gut aus. Die gelben Quadrate zeigen die Verfügbarkeit von Anschlüssen mit Geschwindigkeiten von 6 Megabit und mehr in 95 Prozent der Haushalte. (Grafik: Zukunft-breitband.de)
- Förderung vom Bund LED-Straßenbeleuchtung für Teile von Raesfeld und Erle
- Bundesstraße 70 Straße wird ohne Not saniert
- "Kultur im Westmünsterland" Sinfonietta Köln gastiert im Schloss Raesfeld
- Schwer zu entsorgender Müll Das Schadstoffmobil kommt nach Raesfeld und Erle
- Offene Gartenpforte Laufenten sorgen für schneckenfreie Gärten
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat eine Informationsseite unter dem Titel „Zukunft-Breitband“ ins Internet gestellt. Jeder kann sich persönlich einen Überblick über die Verfügbarkeit von schnellem Internet als DSL oder LTE auf der Seite des Ministeriums machen.
Demnach sieht die grundsätzliche Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen in Raesfeld und Erle gut aus. Zumindest wenn man Geschwindigkeiten von 6 Megabit und mehr sucht: Im jeweiligen Zentrum wäre laut der Internetseite die Verfügbarkeit in mehr als 95 Prozent der Haushalte.
Mittlerweile nutzen mehr als 26 Millionen Haushalte (mehr als zwei Drittel der Haushalte) Breitbandanschlüsse. „Für 98,5 Prozent der Haushalte besteht inzwischen die Möglichkeit, Zugänge mit mindestens 1 Megabit pro Sekunde zu nutzen.“ Doch das sind Werte, mit denen man heute nicht mehr „surft“.
Unrealistisch
So dürfte die Zahl von 98,5 Prozent als unrealistisch gelten. Standard sind heute Anschlüsse mit 6 Megabit, Multimedia benötigt sogar Leitungen, die 16 Megabit pro Sekunde übertragen. Doch davon können die Bürger in Raesfeld und Erle vorerst wohl nur träumen. Laut der Webseite ist ein solcher Anschluss nur in wenigen Haushalten im Zentrum möglich. 50 Megabit seien höchstens für zehn Prozent der Raesfelder möglich.
Das Ministerium betont, dass rund 600.000 Haushalte, insbesondere auf dem Land, noch nicht über breitbandiges Internet verfügen können. Das große Ziel des Ministeriums ist, dass bis 2014 für 75 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen.












