Am Grüntaler Teich: Eisübung: Kalter Einsatz für die Feuerwehr
SCHWERTE-OST Die Feuerwehr hat am Dienstag die sibirische Kälte für eine Übung auf dem Grüntaler Teich genutzt. Im Einsatz: Ein wärmender Überlebensanzug und Steckleitern für die klassische Rettungsmethode. Außerdem gab es die erste eisige Herausforderung für die neue Drehleiter.
Im wärmenden Überlebensanzug und einer Leine gesichert, spielte Feuerwehrmann Martin Redemann die Person, die ins Eis des Grüntaler Teichs eingebrochen war. (Reinhard Schmitz)
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Eine verunglückte Person muss beruhigt und herausgezogen werden.
Fotostrecke Eisübung der Feuerwehr
Die Durchführung:
- Geschützt mit einem Überlebensanzug stürzte sich Feuerwehrmann Martin Redemann auf eine besonders tückische Stelle zu. Er mimt das Opfer.
- Steckleitern für die klassischen Rettungsmethode müssen erst vom Wagendach geholt werden. Sprosse für Sprosse können die Retter vorsichtig zum Opfer kriechen. "Das ist nur ein Hilfsmittel, das das Gewicht besser verteilt", erläutert Ohlenforst.
- Mit dem zweiten alarmierten Fahrzeug kommt dann auch der Eisschlitten. Er ähnelt einem Schlauchboot mit Plastikhülle, die das Aufschneiden durch scharfe Kanten verhindern soll.
- "Wir proben heute verschiedene Möglichkeiten", erklärt Ohlenforst, der alle zwölf Kameraden der Wachabteilung am Grüntaler Teich zusammengetrommelt hat. Die nagelneue Magirus-Drehleiter ist auch im Einsatz. Zentimetergenau senkt sich deren Korb auf die Eisschicht herab, schiebt sich dank des Teleskop-Gelenks präzise bis zur Einbruchstelle vor.
Das Fazit:































