Grundsteuer-Erhöhung: Bescheide sind für viele ein schwarz-weißer Schock
SELM Die Grundsteuer B liegt ab diesem Jahr bei 825 Prozentpunkten. Mittlerweile haben es die Selmer auch schwarz auf weiß, wie viel sie mehr zahlen müssen. Denn bis spätestens Dienstag sollte der Abgabenbescheid bei ihnen eingegangen sein. Für viele ein schwarz-weißer Schock in Papierform.
Heinz Goretzki kritisiert die Grundsteuererhöhung. (Foto: Angela Wiese)
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Er habe gewusst, was da auf ihn zukommt, ein Schock sei es dennoch gewesen.
„Wenn die Frau nicht mitarbeiten würde, ginge das gar nicht“, sagt der Kraftwerker. Er müsse schauen, in den nächsten zwei Jahren noch Geld zusammenzusparen, damit im Vorruhestand keine Not entstünde.
Seine Alternative zur Erhöhung der Grundsteuer: Der Sparkommissar, der der Stadt bei einem nicht ausgeglichenen Haushalt gedroht hätte, wäre in Goretzkis Augen eine Lösung gewesen. Goretzki werde sich auch jetzt noch nach Möglichkeiten umsehen, sich gegen die Erhöhung zu wehren.
Erhöhung für Familien und Rentner zu hoch
„Wir haben das vorher ausgerechnet“, sagt Groß, die mit ihrem Mann ein Unternehmen führt. Trotzdem habe sie sich geärgert. Von ihrer Kundschaft sei zu hören, dass viele nun in Olfen oder Nordkirchen bauen wollen. Groß glaubt, dass es vor allem für junge Familien und Rentner schwer sei, die Erhöhung zu schultern.
















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[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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