50 Jahre Contergan-Skandal: Wie eine Geschädigte lebt und lehrt
WERNE Als Sechsjährige bekommt sie von einem Arzt eine Art Prothese für ihre fehlenden Arme. Sie legt sie sofort ab. Nicht aber das Selbstbewusstsein, offen als Contergangeschädigte aufzutreten.
Bärbel Drohmann hat Hanna und eine weitere Schülerin für einen monatlichen Lohn angestellt. (Foto: Nico Drimecker)
„Das möchte ich nicht, und das brauche ich nicht“, sagt sie gelassen. Mitleid knöpft ihr nicht die Jacke zu. „Alles was Hygiene, An- und Ausziehen, Essen angeht, da brauche ich Hilfe.“ Zu Hause in Werne wäscht und zieht ihr Mann sie an, packt ihre Arbeitssachen. Am Selmer Gymnasium, wo Bärbel Drohmann seit 17 Jahren arbeitet, hat sie zwei Schülerinnen, die gegen einen kleinen Lohn zu festen Zeiten helfen.
Der mobile Reporter hat sie einen Tag begleitet, einen Tag der Contergangeschädigten miterlebt und in einer Audio-Slideshow festgehalten. Die Reportage lesen Sie in der Werner und Selmer Lokalausgabe vom 4. Februar 2012.
















![Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011]](/storage/scl/mdhl/artikelbilder/lokales/rn/lulo/luenen/2642501_t1m3w90h60q75v52646_Reporter_Nico_589.jpg)









