Vier Siege in Folge vor dem Endspiel gegen TSV: Herfords Koch: "Mit Auftrieb ins Finale"

Marl/Herford Mit dem Selbstbewusstsein von vier Pflichtspielsiegen in Folge, in denen man bei einem Gegentor neun Mal traf, geht die Mannschaft des ehemaligen Oer-Erkenschwickers Georg Koch in den Endspurt und trifft am Freitag (Anstoß 19 Uhr/Liveticker) im Wersestadion von RW Ahlen auf den TSV Marl-Hüls. Wir sprachen mit dem Trainer des SC Herford.

  • Herfords Trainer Georg Koch im Jubelpose. Foto: Eva-Lotte Heine Eva-Lotte Heine

Mit seinem Understatement wird Trainer Georg Koch die Träume der Fans vom Aufstieg des SC Herford in die Westfalenliga auch nicht verhindern können. Der 40-jährige ehemalige Bundesliga-Torhüter trat nach dem hochverdienten 1:0-Halbfinal-Erfolg in der Relegationsrunde gegen RW Horn spontan auf die Euphoriebremse. „Wir reden nur weiter von der Westfalenliga, wenn wir den TSV Marl-Hüls am Freitag schlagen.“

MZ: Hallo Herr Koch, den Aufstieg hat der SC Herford vor Augen und stellte seine Absichten durch das 1:0 gegen RW Horn unter Beweis. Sie waren nicht wirklich überrascht, oder?
Koch:
„Überrascht? Nein. Dieses Spiel war der richtige Gradmesser für das Finale. Wir hatten aber eigentlich ein anderes Ziel, wollten wie der TSV unter die ersten Drei kommen. Aber jede Mannschaft hat so ihre Probleme. In den letzten vier Pflichtspielen haben wir vier Siege geholt. Das sollte uns noch einmal Auftrieb geben. Jetzt geht es erst richtig rund.“

MZ: Bei allem Verständnis für die Begeisterung der Herforder Fans zeigen Sie sich ein wenig skeptisch. Warum?
Koch:
„Ich habe eine ganz junge Truppe. Das wird für uns relativ schwer. Ein Finale muss man erst mal spielen. Das gilt für beide Seiten.“

MZ: Was ist im Endspurt gefordert?
Koch:
„Aus meiner Erfahrung heraus Nervenstärke, eine gewisse Disziplin auf dem Platz und dass man sich das Glück auch erst mal hart erarbeiten muss. Von den letzten vier Spielen haben wir jedes mal ein K.o.-Spiel gehabt. Und wenn wir gegen den TSV alles aus uns rausholen, was wir rausholen können, dann bin ich guter Dinge.“

MZ: Wie sicher sind Sie, dass der SC Herford den Aufstieg schafft?
Koch:
„Ich habe großes Vertrauen in die ganz junge Mannschaft. Wir dürfen die Erfahrung und die Qualität des TSV 90 Minuten lang nicht aus den Augen lassen. Das werde ich versuchen meinen Jungs zu vermitteln.“

MZ: Wie schätzen Sie die Hülser ein?
Koch:
„Wenn man in der Winterpause souverän oben steht, ist sehr viel Klasse drin. Die Hülser sind genauso wie wir und wollen die Scharte, dass man es nicht direkt geschafft hat, auswetzen. Die sind hochmotiviert."

MZ: Wie sieht es personell aus?
Koch:
„Einige Spieler bekommen am Freitag ihre Abi-Zeugnisse, andere sind im Urlaub.“
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Autor
Dirk Kolakowski
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    27. Juni 2012, 18:15 Uhr
    Aktualisiert:
    27. Juni 2012, 18:25 Uhr