Medienhaus Lensing
29.11.2009 23:00 Uhr
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Konzertauftakt in Hamburg: "Night of the Proms" begeistert mit Stars wie Roxette

HAMBURG Seit 15 Jahren trifft bei der "Night of the Proms" Pop auf Klassik. Seit 15 Jahren sind die Proms ein fester Termin im Kalender von Musikliebhabern beider Genres. Und die Veranstalter beweisen 2009, dass noch immer eine Steigerung möglich ist.Vob Dorothee Frigge

Sieben Jahre nach der Krebserkrankung von Sängerin Marie standen Roxette wieder auf der Bühne.
Foto: PR
Als Marie Frederiksson und Peter Gessle wie aus dem Nichts auf der Bühne auftauchen, wirkt es, als hätte an diesem Abend jeder nur auf diesen Moment gewartet.Stehende Ovationen und Gänsehautstimmung, als die Schweden „Wish I could Fly“ anstimmen. Es besteht kein Zweifel: Roxette sind zurück. In der Hamburger Color Line Arena spielten sie am Wochenende zum Auftakt der diesjährigen „Night of the Proms“.

Neben den Auftritten von Alan Parsons, John Miles, Heaven17, Christina Stürmer und den Katona Twins aber kommt das unbestrittene Highlight aus Schweden. Sieben Jahre nach der Krebserkrankung von Sängerin Marie stehen Roxette wieder auf der Bühne.

Orchester begleitet Bands

Die rund 10 000 Gäste feiern zu „The look“, „Must have been love“, „Joyride“ und „Listen to your heart.“ Am nächsten Tag wird Per Gessle zugeben dass, „wir gerade an einem neuen Album arbeiten und nach Weihnachten ins Studio gehen.“ Gibt´s also eine neue Tour? „Erst das Album, dann sehen wir weiter.“

Die Proms-Mischung aus bekannten Hits, neu arrangierten Klängen und klassischen Stücken sorgt für drei kurzweilige Stunden. Begleitet werden alle Künstler traditionell von dem 75-köpfigen Orchester Il Novecento, dem Chor Fine Fleurs und der Electric Band. Unterstützt durch eine dezente Lichtshow nehmen sich die Künstler dem Anlass entsprechend zurück, so dass das Gesamtarrangement wirken kann.

Neues und Altbewährtes

Erstmals live auf einer deutschen Bühne, sorgen Heaven17 unter anderem mit ihrem Dancefloor-Klassiker „Temptation“ für Begeisterung. Auch Alan Parsons setzt auf Altbewährtes: „Die Leute würden ihr Geld zurück verlangen, wenn ich „Eye in the sky“ nicht spielen würde“, weiß er.

Christina Stürmer versucht erfolgreich, Pop und Klassik zu verbinden. Und was wären die Proms ohne John Miles‘ Hymne „Music“? Sie ist emotionaler Abschluss eines tollen Abends. 


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