Kurzfilmtage Oberhausen: Eine Geschichte in höchstens 45 Minuten
OBERHAUSEN Neue Ideen des vergangenen Jahres haben sich bewährt. Auf sie setzen die Organisatoren der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen auch bei der 56. Auflage vom 29. April bis 4. Mai.
Ausschnitt aus einem Musikvideo von documenta-Künstler Carsten Nicolai. (Foto: Festival)
Das Publikum wird sich auf rund 490 Filme freuen können, davon 145 in den Wettbewerben in fünf Kategorien. Insgesamt werden 40 500 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.
Filmemacher mischen Genres
Aus Nordrhein-Westfalen kämen natürlich der Nähe wegen viele Einreichungen, doch die eigene Kategorie sei gerechtfertigt, weil NRW eben ein Filmland sei, betonte Carsten Spicher, Leiter des NRW- und Deutschen Wettbewerbs. Einige Trends haben die Organisatoren ausmachen können: Im Deutschen Wettbewerb könne man die Filme häufig schwer Genres zuordnen, da werde viel gemischt. Und es gäbe einen "anstrengenden" Trend zu mittellangen Filmen von 30 bis 40 Minuten.
Im Internationalen Wettbewerb gibt es Filme aus 36 Ländern, stark geworden seien die Niederlande und Israel. Bei letzterem läge das am Ausbau der Kontakte, "wir haben 20 Mitarbeiter in der Welt, die gezielt Arbeiten finden", sagte Festivalleiter Lars Henrik Gass. - Einige Vorführungen gaben einen Vorgeschmack auf bunte, genreübergreifende Filme.
- Im Wettbewerb um den MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo wird zusätzlich ein Publikumspreis verliehen, über den man ab 1. April im Internet abstimmen kann. www.muvipreis.de
- www.kurzfilmtage.de












