Kunst im Flughafen: Mit flammenden Farben in den Süden
GREVEN Ein Kunstkenner sieht mal die Anlehnung an den Stil von Paul Cezanne, mal an den von Emil Nolde. Für den Laien sind die Bilder des Osnabrücker Malers Nikolaus Schuck einfach nur voller Farbe und voller Schönheit. Ungewöhnlich ist der Ort, an dem sie ausgestellt sind.
Farbexplosionen von Nikolaus Schuck - zu sehen auf der Galerie im Flughafen Münster/Osnabrück. (Foto: Elvira Meisel-Kemper)
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Schuck wurde 1937 in Berlin geboren. Als Volkswirt hat er Jahrzehnte in der Georgsmarienhütte gearbeitet. Nach der Pensionierung im Jahr 2000 wandte er sich verstärkt der Malerei zu. Mit Vehemenz führt er den Pinsel. Einschränkung in der Farbgebung kennt er nicht. Leuchtende Rot- und Gelbtöne erinnern an die Wärme des Südens. Kühlere Grün- und Blautöne verweisen auf norddeutsche Landschaften.
Wie die farbliche Stimmung wechseln auch die Motive. Mal sind es abstrakte Farbengebirge, mal lassen sich zart umrissene Quader ausmachen, die an malerische Häuser in Südeuropa erinnern. Wer dorthin fliegt, kann beim Anblick dieser Gemälde einen ersten Vorgeschmack bekommen. Wer von dort zurückkehrt, kann die expressiven Stimmungen der Bilder besser nachvollziehen.
Bis 29. Februar rund um die Uhr geöffnet.











