Historie: Eine kurze Geschichte des Spargels
NRW Der Spargel ist bis heute ein beliebtes Gemüse, das es nur für eine kurze Zeit im Jahr gibt. Doch schon 400 v. Chr. war der Spargel bekannt.
Artikel aus diesem Ressort
- Minister sieht keine Befangenheit Duisburger Staatsanwälte in Loveparade-Konzept eingeweiht
- Gefängnisse in schlechtem Zustand Immer mehr Gefangene für Haftbedingungen entschädigt
- Aufnahme in Denkmalliste Schleusenpark Waltrop soll Unesco-Welterbe werden
- Bochumer Tierpark Seehund Robby starb im hohen Alter von 31
- Auto überschlägt sich Mutter und Kinder nur leicht verletzt
- Bis ca. 400 Jahre vor Christi fand Spargel wahrscheinlich in China, Persien und Griechenland als Heilpflanze Anwendung. Damals kannte man in erster Linie den Grünspargel.
- 300 Jahre vor Christi gehörte der Spargel bei den alten Ägyptern zum Hochgenuss. Pharao Echnaton und Gattin Nofretete ernannten ihn zur „Götterspeise“.
- Das größte Geschichtskapitel des Spargels schrieben die Römer. Aus diesen Zeiten stammt die älteste erhaltene Anweisung für den Spargelanbau um 175 vor Christi. Für die späteren Jahrhunderte ist nachzulesen, das Grünspargel immer dabei war, wenn die Römer festlich tafelten.
- Vor allen Dingen in Klöstern und von Apothekern wurde Spargel bis weit ins 16. Jahrhundert angebaut und als Heilpflanze genutzt.
- Im 17. Jahrhundert hielt der Spargel in den europäischen Fürstenhäuser Einzug. Er wurde im eigenen Schlossgarten angebaut und stand auf dem Speiseplan, wenn besondere Gäste geladen waren.
- Die Geburtsstunde des Bleichspargels – also des uns heute bekannten weißen Spargels – lag in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Anbau verbreitete sich schnell und der Spargel eroberte die Speisekarten.








