15.03.2012 10:27 Uhr
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Nach Busunglück: Erste Hinweise auf mögliche Ursache (Bilder)

Der Fahrer des in der Schweiz verunglückten belgischen Busses mit Schulkindern wollte angeblich unmittelbar vor der Kollision mit der Tunnelwand eine DVD einlegen. Ein Sprecher der Schweizer Polizei sagte dazu, er höre dies zum ersten Mal. Für ihn handle es sich um "reine Spekulation".dpa

FotostreckeTrauer nach dem Busunglück

WALLIS, 10.12.2013: Bei dem Busunglück im Schweizer Kanton Wallis sind 28 Menschen gestorben, darunter 22 Kinder. An der Unfallstelle und in der Heimat der belgischen Schulklassen trauern die Menschen um die Opfer.

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In der Schweiz zeigten Menschen noch am Abend mit Grablichtern, Kerzen und Blumen ihre Anteilnahme.
Mit einem Trauermarsch gedachten sie der Opfer des Busunglücks, bei dem 28 Menschen starben.
Eltern der verunglückten Kinder sind in der Schweiz eingetroffen, wo sie mit Polizeikräften von den Medien abgeschirmt werden.
Auch der Bus, mit dem die Angehörigen der Opfer die unfallstelle besuchten, wurde von einer Polizeieskorte begleitet.
Auf der in der Nähe gelegenen Brücke drücken auch viele Einwohner ihr Mitgefühl mit Blumen aus.
Vor der Sint Lambertus Schule im belgischen Heverlee ist ein Anlaufpunkt entstanden, an dem vor allem Kinder ihre Anteilnahme ausdrücken können.
Viele Eltern gedenken mit ihren Kindern dort, wo bereits der Schulbetrieb wieder aufgenommen wurde.
An der Wand der Schule hängen zahlreiche von Kindern gemalte Bilder.
Sowohl dem belgischen Premier-Minister Elio Di Rupo, als auch der Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf sah man die Betroffenheit bei einer Pressekonferenz deutlich an.
Nach dem Unfall landeten mehrere Rettungshubschrauber am Eingang zum Tunnel.
Der verunglückte Bus war kaum noch als solcher zu erkennen,
Die Ansicht des Wracks kann nur eine ungefähre Vorstellung von der Wucht des Aufpralls vermitteln.
Aufräumarbeiten kurz nach dem Unfall.
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Ein Bus bringt Angehörige der Unfallopfer zum Unglücksort. Foto: Olivier Maire

Nach Busunglück: Erste Hinweise auf mögliche Ursache

[Update 16:41 Uhr] Siders Der Fahrer des in der Schweiz verunglückten belgischen Busses mit Schulkindern wollte angeblich unmittelbar vor der Kollision mit der Tunnelwand eine DVD einlegen. Ein Sprecher der Schweizer Polizei sagte dazu, er höre dies zum ersten Mal. Für ihn handle es sich um "reine Spekulation". mehr... 1 Fotostrecke

Mit einer Schweigeminute gedenken Millionen von Menschen in Belgien und den Niederlanden der 28 Toten des Busunglücks in der Schweiz. Foto: Olivier Hoslet

Schweigeminute: Belgien hält nach Busunfall heute Staatstrauer

Brüssel/Siders Belgien und die Niederlande trauern heute offiziell um die 28 Toten des schweren Busunglücks in einem Schweizer Autobahntunnel. Belgiens Regierung hat eine Schweigeminute für 11 Uhr angesetzt. Außerdem hat sie drei Flugzeuge in die Schweiz geschickt. mehr... 1 Fotostrecke

Fotostrecke Trauer nach dem Busunglück

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