Neue Fitnesstrends auf der Fibo: Strampeln für Strom und Training mit Baby

ESSEN Kriechen auf allen Vieren, Hängen an einer Yoga-Wand oder Hüft-Wackeln mit dem Hula-Hoop: Bei der weltgrößten Fitness-Messe Fibo geht es ums Schwitzen in allen Variationen. Mit Körpereinsatz können Fitness-Fans erstmals auch etwas für die Stromerzeugung tun.

  • Durch Tanzübungen machen sich am Donnerstag (19.04.2012) in Essen auf der FIBO Messe junge Frauen fit. Zu sehen sind die Tanzübungen auf der weltgrößten Fitnessmesse, wo rund 600 Aussteller bis Sonntag (22.04.2012) ihre Neuheiten zeigen.

    Durch Tanzübungen machen sich am Donnerstag (19.04.2012) in Essen auf der FIBO Messe junge Frauen fit. Zu sehen sind die Tanzübungen auf der weltgrößten Fitnessmesse, wo rund 600 Aussteller bis Sonntag (22.04.2012) ihre Neuheiten zeigen. Foto: dpa

Strampeln für Strom: Mit neuen Fitnessgeräten sollen Studio-Betreiber künftig ihre Energiekosten reduzieren. Dafür muss die zahlende Kundschaft allerdings kräftig in die Pedalen treten. Angezeigt wird erzeugte Leistung jeweils individuell auf einem Bildschirm. „Energiesparen ist der Zeitgeist“, ist sich Volker Hoyer sicher. Hoyer präsentiert die neue Geräteserie einer Firma aus Taiwan erstmals auf der weltgrößten Fitness-Messe Fibo in Essen. Mehr als 600 Aussteller zeigen dort bis Sonntag Trends und Ideen rund um das Thema Fitness.


 
  • Eine andere Innovation hat dagegen quengelnde Babys im Visier: Wer den Nachwuchs einfach mit einem Gurt am Bauch oder an die Unterschenkel schnallt, kann trotz Kind weiter trainieren, verspricht Rebecca Köhler von dem bayerischen Hersteller.
     
  • Kundschaft bis ins hohe Rentenalter will dagegen ein Anbieter von Hula-Hoop-Reifen begeistern. Mit einem Gewicht von bis zu 2,2 Kilo ist der Reifen deutlich schwerer als seine Vorgänger aus den 50er Jahren und soll ein effektives Ganzkörpertraining ermöglichen. Bei Männern stößt das knallbunte Gerät allerdings offenbar noch auf Skepsis: „Damit trainieren zu 80 Prozent Frauen“, berichtet Entwickler Dominik Villwock.
     
  • Ähnliche Probleme hat ein britischer Hersteller von Tanzstangen. Der Trend von der Insel soll mit akrobatisch anmutenden Übungen den ganzen Körper stählen. Angeboten werden die chromblitzenden Stangen auch für den Gebrauch im heimischen Wohnzimmer. „Männer tun sich damit noch etwas schwer“, bedauert Trainerin Zuzana Fuciková.
     
  • Rückengesundheit durch Kriechbewegungen mit allen Vieren auf der Stelle verspricht eine Innovation aus Shanghai. Mit Hilfe der neu entwickelten Maschine sollen Erkenntnisse aus der klassischen chinesischen Medizin umgesetzt werden, preist Verkaufsmanager Jacky Zhang die Entwicklung aus Fernost an. In Gurten kopfunter sollen sich dagegen Freunde der indischen Heilgymnastik an einer Yoga-Wand aufhängen, um mit verdrehtem Blick auf die Welt Entspannung zu erlagen. Für ambitionierte Yoga-Freunde gibt es die Wand auch passend zum Wohnzimmerschrank in verschiedenen Holzdekoren.
     
  • Gar nicht mittelalterlich findet ein Hersteller einer modernen Streckbank sein Produkt. Durch das Auseinanderziehen des Körpers auf einem Tisch verspricht Christoph Delzer von einem norddeutschen Hersteller eine Entlastung der Wirbelsäule. Schmerzen seien dabei nicht vorgesehen, betont er. Zur Demonstration zieht eine Maschine immer wieder eine Plastik-Wirbelsäule in die Länge. 
 
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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    19. April 2012, 15:49 Uhr
    Aktualisiert:
    16. Dezember 2013, 12:43 Uhr