Fußball-Bundesliga: Revierklubs erhöhen die Preise - Diskussion auf Schalke

NRW Rund vier Monate vor Beginn der neuen Fußball-Bundesliga-Saison haben der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund Ticketpreiserhöhungen zur neuen Spielzeit angekündigt. Vor allem auf Schalke reagieren viele Fans mit Unverständnis.

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    Wer Fußball auf Top-Niveau im Stadion erleben möchte, muss viel Geld investieren. Foto: dpa

Der Verein hat erklärt, die Preise für Dauerkarteninhaber bis zur Saison 2016/17 teilweise um bis zu 250 Euro zu erhöhen – was zu zahlreichen Fan-Beschwerden geführt hat. Am Donnerstag reagierte der Klub und verkündete nach Gesprächen mit den Anhängern einen Kompromiss im Ticketstreit.

Demnach soll die Erhöhung zumindest für rund 7000 Dauerkartenbesitzer jetzt weniger stark ausfallen als ursprünglich geplant. Zudem schafft der FC Schalke jegliche Topzuschläge in den Stehplatzbereichen ab, wie der Verein bekannt gab.

"Schritt in die richtige Richtung"

Viele Fanclubs bezeichneten die Entscheidung zwar als „Schritt in die richtige Richtung“. Zu hoch seien die Preise aus ihrer Sicht aber immer noch: „Es kann nicht sein, dass beim Kumpel- und Malocherclub demnächst die Eintrittskarte für einen Großteil der Fans und Mitglieder schlichtweg unbezahlbar sein wird“, teilten mehrere Gruppierungen in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Der Vorsitzende des Schalker Fan-Club Verbands, Frank Arndt, ist mit dem Kompromiss dagegen „komplett zufrieden". "Die Preiserhöhung, die jetzt kommt, ist in meinen Augen angemessen“, sagte er. 
    
Auch Borussia Dortmund hatte in dieser Woche angekündigt, seine Preise zu erhöhen – „in der Größenordnung der Inflationsrate“, wie Thomas Treß, Finanzgeschäftsführer des BVB erklärte. Über konkrete Zahlen will der Verein allerdings erst in der kommenden Woche beraten. Die meisten anderen Bundesliga-Klubs haben noch keine Aussicht auf ihre Preisgestaltung für die neue Saison gegeben.

990,50 Euro für eine Dauerkarte

In den vergangenen Jahren lagen die Revierklubs mit ihren Ticketpreisen in vielen Kategorien im oberen Drittel der Liga. So hatte der BVB in dieser Saison mit 990,50 Euro die teuerste Sitzplatz-Dauerkarte der Liga. Schalke-Dauerkarten im günstigsten Sitzplatzbereich sind preislich ebenfalls ligaspitze.
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Autor
Daniel Otto, Oliver Brand und Lisa Seiler
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    26. April 2012, 23:30 Uhr
    Aktualisiert:
    9. Juli 2012, 19:07 Uhr