Warenhauskette: Karstadt-Chef erwartet ab Herbst kräftigen Schub
Die Erfolge aus dem Umbau der Warenhauskette Karstadt werden nach Aussage von Unternehmenschef Andrew Jennings im Herbst zu sehen sein. Auch die Kunden sollen die Veränderungen dann deutlich sehen können.
22 der 120 Filialen sind laut Karstadt im vergangenen Jahr modernisiert worden. (Foto: Dieter Menne)
22 der 120 Filialen sind laut Karstadt im vergangenen Jahr modernisiert worden. (Foto: Dieter Menne)
„Ab der nächsten Herbst-und Winter-Saison wird es einen richtigen Schub geben.“ 22 der 120 Filialen seien im vergangenen Jahr modernisiert worden, sagte Jennings. Multimedia-Angebote habe man reduziert und stattdessen mehr Gewicht auf Bereiche wie Mode, Kosmetik, Uhren und Schmuck gelegt. An anderen Standorten wurden Abteilungen erneuert. Zudem habe Karstadt expandiert, mit einem neuen Karstadt Sports in Wiesbaden und einer Pilot-Filiale in Göttingen mit dem Namen „K Town“. Jennings ist seit einem Jahr Vorsitzender der Geschäftsführung von Karstadt.
Neuer Tarifvertrag im Herbst
Ein großer Kostenblock kommt auf Karstadt im Herbst zu, wenn der Sanierungstarifvertrag ausläuft und rund 50 Millionen Euro mehr Löhne und Gehälter gezahlt werden müssen. Dies sei in den Budgetplanungen berücksichtigt, sagte Jennings, auch ansonsten sei das Unternehmen auf Kurs. „Anstatt Rückenwind zu bekommen, bläst uns der Wind aufgrund der Konjunkturlage zurzeit sozusagen ins Gesicht. Aber wir sind mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg, und wir haben den vollen Rückhalt unseres Eigentümers Nicolas Berggruen.“






