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Mohamed Zidan feierte die Meisterschaft mit seinen Ex-Kollegen. (Foto: Defodi)
Dort avancierte Zidan zum Publikumsliebling, stellte mit sechs Toren in den ersten sechs Spielen für Mainz sogar einen Rekord auf. Für den 30-Jährigen war der Wechsel die richtige Entscheidung. Bei seiner Rückkehr zum BVB kam aber dennoch Wehmut auf. „Es fühlt sich wunderschön an, wieder hier zu sein. Dortmund wird immer ein Zuhause für mich sein“, sagte Zidan, der den Moment lange auskostete und bis zum Schluss, als alle längst in der Kabine feierten, draußen auf dem Feld blieb.
Unvergessene Zeit
Borussia Dortmund hatte seinen Ex-Stürmer zum Spiel gegen Borussia Mönchengladbach eingeladen. Immerhin hatte er die Hälfte der Saisonspiele noch im Trikot der Schwarzgelben verbracht. Dass er in 17 Spielen auf gerade einmal zwei Einsätze und 34 Minuten Spielpraxis kam? Egal. Dass der BVB in beiden Spielen – gegen Hoffenheim und Hertha BSC – verlor? Nur eine Randnotiz.
Der ägyptische Nationalspieler rechnet sich diese Deutsche Meisterschaft gerne auch als seine an. „Ich bin unglaublich stolz, dass ich in der Hinrunde dabei war“, sagte er. „Ich wäre sowieso gekommen. Ich hätte alles getan, um dabei zu sein.“ Die Erinnerungen an die Zeit im Ruhrgebiet übermannten ihn. Gerührt erzählte er, dass er die zwei Meisterjahre nie vergessen werde, dass er so unglaublich froh sei, den Tag mit dem BVB genießen zu können.
Titel ist verdient
Mit dem Titel, verriet der Angreifer, der sich immer noch zum Kreise der Klopp-Elf zählt, hätte vor der Saison keiner im BVB-Lager gerechnet: „Niemand hat darüber nachgedacht, dass wir das nochmal schaffen. Nicht, weil wir es nicht gekonnt hätten, sondern weil wir es einfach nicht geglaubt haben.“ Dennoch sei der Titel verdient. „Wenn man seit 26 Spielen ungeschlagen ist, gibt es keine Mannschaft, die es so sehr verdient hat wie der BVB“, so Zidan. Nun wolle er jede Gelegenheit nutzen, um mit den Borussen zu feiern, spätestens in Berlin. Denn auch dahin hat der Verein seinen Ex-Spieler eingeladen.