Halbjahreszahlen 2012/13: BVB steigert Umsatz und Gewinn - Watzke zufrieden

DORTMUND Borussia Dortmund hat am Montagmittag die Halbjahreszahlen der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/2013 veröffentlicht. Und der BVB kann Gutes vermelden: Mehr Gewinn und mehr Umsatz.

  • Können gute Zahlen vorweisen: Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Thomas Treß, Geschäftsführer.

    Können gute Zahlen vorweisen: Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Thomas Treß, Geschäftsführer. Foto: Dan Laryea

Die Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013 erneut ein Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn der KGaA vor Steuern verbesserte sich auf 17,5 Millionen Euro (Vorjahr: 16,7 Millionen Euro). Der Konzerngewinn vor Steuern stieg von 12,8 Millionen Euro auf 14,2 Millionen Euro.

Stattliches Plus
 
Ein stattliches Plus erzielte der Klub auch beim Konzernumsatz. Der Anstieg auf 124,1 Millionen Euro bedeutet ein Plus von 22,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Umsatz von 101,4 Millionen Euro. Erstmals könnte der Gesamtumsatz damit auf über 250 Millionen Euro klettern.
 
„Die Zahlen sind ein weiterer Beleg für die kontinuierlich wachsende wirtschaftliche Stärke des BVB“, sagte Hans-Joachim Watzke, der Vorsitzende der KGaA-Geschäftsführung. „Unser Grundprinzip wird allerdings auch weiterhin lauten: Nachhaltigkeit geht vor Schnelligkeit.“
 
Die neuen Rekord-Zahlen sind eng mit dem sportlichen Erfolg des BVB verknüpft. Allein der Merchandising-Umsatz nahm im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013 um rund sechs Millionen Euro zu und belief sich insgesamt auf 17,823 Millionen Euro. Die Werbe-Erlöse stiegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011/2012 von 25,210 Millionen Euro auf 31,731 Millionen Euro. Die Erlöse aus der TV-Vermarktung beliefen sich auf 46,927 Millionen Euro (Vorjahr: 38,984 Millionen Euro).
 
Personalkosten steigen
 
Umsonst gibt es den sportlichen Erfolg bekanntlich nicht. Die Personalkosten der gesamten KGaA (Spielbetrieb Profis, Jugend und Amateure, Verwaltung) summierten sich im ersten Halbjahr auf 44,5 Millionen Euro. Ein satter Anstieg um 10,5 Millionen Euro (Vorjahr: 34,0 Millionen Euro).
 
„Darin sind die Prämien für die Champions-League-Qualifikation sowie die Punktprämien aus der Gruppenphase enthalten“, sagte Watzke dieser Redaktion. Wie hoch die Personalkosten für das Gesamtjahr ausfallen, hängt vom weiteren sportlichen Erfolg ab.
 
Im Vorjahr lagen die Gesamtkosten für den Spielbetrieb bei 64,9 Millionen Euro, insgesamt betrugen die Personalkosten 74,5 Millionen Euro. md
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Autor
Matthias Dersch
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    25. Februar 2013, 10:22 Uhr
    Aktualisiert:
    25. Februar 2013, 18:06 Uhr