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DORTMUND Borussia Dortmund, das ist derzeit ein Klub, der Positivnachrichten in Dauerschleife produziert. Am Sonntagabend gab der Deutsche Meister die Verlängerung der Zusammenarbeit mit Hauptsponsor Evonik Industries bekannt – der nächste Millionen-Deal für den BVB.
Der BVB hat seinen Vertrag mit Hauptsponsor Evonik bis 2016 verlängert. (Foto: Defodi)
Bis zum 30. Juni 2016 wird der Global Player (13,3 Milliarden Euro Umsatz in 2010) nun den Schwarzgelben mindestens treu bleiben. Die Traumehe zwischen dem BVB und dem Branchenriesen mit Hauptsitz in Essen geht damit in eine mindestens dreijährige Verlängerung und bietet Borussia Dortmund auf Jahre hinaus Planungssicherheit auf dem wirtschaftlichen Sektor. Der bisherige Vertrag, der bis 2013 lief, garantierte dem BVB geschätzte 7,5 Millionen Euro jährlich. Dazu kamen erfolgsabhängige Zahlungen.
20 Millionen Euro gesichert
In einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage in Deutschland ist es dem aktuellen Tabellenführer damit gelungen, die drei größten Sponsoren langfristig an sich zu binden. Allein die Verträge mit Evonik, Signal Iduna als Namensgeber des Stadions (Laufzeit bis 2016, geschätzt 5 Millionen Euro jährlich) und Ausrüster Puma (2020, 6,3 Millionen) garantieren dem Deutschen Meister jährlich einen Sockelbetrag von circa 20 Millionen Euro. Dazu kommen je nach sportlichem Abschneiden erfolgsabhängige Prämien.
„Für unsere Geschäftspartner sind wir ein verlässlicher Partner, und das wollen wir auch für den BVB sein," betonte Dr. Klaus Engel, der Vorstandsvorsitzende von Evonik. Was Evonik mit dem BVB erlebt habe, sei der Traum eines jeden Sponsors. „Als wir eingestiegen sind, war der Verein noch dabei, den größten Tiefpunkt seiner Geschichte zu bewältigen. Und dann holt der BVB innerhalb von fünf Jahren den Meistertitel - auf begeisternde Art und Weise. Besser geht es nicht“, so Engel.
Watzke: "Sehr glücklich"
„Wir sind sehr glücklich“, erklärte Hans-Joachim Watzke. Der Vorsitzende der BVB-Geschäftsführung zeigte sich sehr zufrieden, „die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Evonik fortsetzen zu können, die von beiden Seiten mit Herzblut und Leidenschaft gelebt wird.“
Auch Jürgen Klopps Zufriedenheit hätte nach dem 2:0 in Nürnberg größer gar nicht sein können. Zwei Rückrunden-Spiele hatte sein BVB dominiert, Dortmund hatte den HSV in dessen eigenem Stadion auseinander genommen, danach Hoffenheim in Dortmund weitgehend an die Wand gespielt. Doch dieser Sieg in Nürnberg an einem Freitagabend bei unwirtlichen Temperaturen war gefühlt fast noch wertvoller.
Auch sportlich spitze
Vielleicht ja, weil gerade derjenige ganz Großes erreichen kann, der auch solche Spiele gewinnt? Klopp jedenfalls hob nach den 90 Minuten im Eisschrank zum großen Loblied auf seine Elf an. „Uns war klar“, meinte er, „dass da harte Arbeit auf uns warten würde. Dass meine Mannschaft sich in dieser Weise darauf eingelassen hat, gefällt mir sehr, sehr gut.“
20 Stunden nach Klopps Worten war klar, dass Borussia Dortmund auch zum Abschluss des 20. Spieltags wieder an der Tabellenspitze stehen würde – erstmals seit dem 27. November. Das habe seine Stimmung nicht wesentlich beeinflusst, meinte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Sonntag. „Denn uns interessiert vielmehr, dass wir das Optimale aus unseren Möglichkeiten machen.“ Watzke musste aber auch gestehen: „Das gelingt uns derzeit sehr gut.“
Nicht alles Gold
Nicht alles war freilich Gold, was im Frankenland glänzte. Die Gefährlichkeit der Nürnberger bei Standards konnte der BVB anfangs nicht kontrollieren, der später verletzt ausgewechselte Sven Bender (Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk) und Shinji Kagawa mussten jeweils auf der eigenen Torlinie retten. Nürnberg schaffte es auch
zumindest 45 Minuten lang, Mats Hummels als Initiator des Dortmunder Aufbaus aus dem Spiel zu nehmen.
Sebastian Kehls 1:0-Führungstor war kurz nach der Pause aber nur die Konsequenz der zunehmenden Sicherheit im Spiel des BVB. Und dann durfte Lucas Barrios nach einer für ihn turbulenten Woche einen tollen Konter über Großkreutz und Kagawa noch zum 2:0 veredeln. Am Ende war es ein ungefährdeter Sieg. „Schon ab der 20. Minute“, meinte Kehl, „hatten wir es besser im Griff.“
Sonntag, 3. JuniGeburtstag Mario Götze (20) |
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Sonntag, 3. JuniGeburtstag Lukasz Piszczek (27) |
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Sonntag, 10. JuniGeburtstag Thorben Voeste, Physiotherapeut (31) |
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Mittwoch, 13. JuniGeburtstag Marvin Bakalorz (23) |
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Mittwoch, 13. JuniGeburtstag Antonio da Silva (34) |
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Samstag, 16. JuniGeburtstag Jürgen Klopp, Chef-Trainer (45) |
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