Infos auf einen Blick
Guppe A
Die Teams: Russland - Polen - Tschechien - Griechenland
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NATURTALENT: Der Spanier Cesc Fabregas ist beim Elfmeterschießen offenbar ein Naturtalent. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler vom FC Arsenal verwandelte im Viertelfinalspiel gegen Italien den entscheidenden Strafstoß, der Spaniens Einzug in die Runde der letzten Vier perfekt machte.
Bis zum Viertelfinale gegen Italien hatte Cesc Fabregas lange keinen Elfer geschossen.
«Ich schieße normalerweise keine Elfmeter», räumte der Katalane ein. «In einem offiziellen Spiel habe ich zuletzt einen Strafstoß geschossen, als ich 15 Jahre alt war und in einer Jugendmannschaft spielte.» Weshalb Trainer Luis Aragonés ausgerechnet ihn als Schützen nominierte, ist ihm ein Rätsel: «Der Trainer kam auf den Platz und nannte die Namen. Ich war als fünfter Schütze eingeteilt.» Der Coach selbst will sein Geheimnis nicht lüften. «Ich hatte meine persönlichen Gründe. Ich wusste, dass Cesc seinen Strafstoß verwandeln würde.»
KANARIENVOGEL:Spanien muss im Halbfinale mit seinen Auswärtstrikots antreten. Statt dem traditionellen roten Trikot mit blauer Hose trägt die «Selección» gegen Russland am Donnerstag in Wien erstmals bei diesem Turnier eine gelb-goldene Kollektion. Aberglaube oder gar Panik löste dieser Kleiderwechsel bei den Spielern nicht aus, zumal die Premiere darin gelungen war. Die Spanier hatten den «Kanarienvogel»-Dress im Februar mit einem 1:0-Testspielsieg gegen Frankreich vielversprechend eingeweiht, allerdings im heimischen Malaga. «Wir haben gezeigt, dass wir auch damit gewinnen können», impfte Spielmacher Xavi den Zweiflern Selbstbewusstsein ein.
TIQUI TACA:Seit Spaniens Siegesserie bei der EM ist «tiqui taca» wieder in aller Munde. Ähnlich wie das deutsche «Ramba Zamba» bei der WM 1990 in Italien umschreibt dieses nicht übersetzbare Wortgebilde ein spezielles Spielsystem. Findige Journalisten kreierten den Begriff nach dem entscheidenden 3:1-Sieg der «Selección» im EM-Qualifikationsspiel in Dänemark. Insgesamt neun verschiedene Akteure passten sich den Ball insgesamt 28 Mal zu, ehe Real Madrids Verteidiger Sergio Ramos mit einem eleganten Heber das 2:0 erzielte. Nur Torhüter Iker Casillas und ein Feldspieler waren an der Aktion nicht beteiligt.

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