Notizen von der EM
PUBLIKUMSMAGNET:Die Bregenzer Seebühne hat sich bei der Fußball- EM als Publikumsmagnet erwiesen. Mehr als 160 000 Menschen haben nach ZDF-Angaben die TV-Übertragungen der EM-Spiele vor der Opernkulisse im Bodensee verfolgt.
Auch die Moderation auf der Seebühne in Bregenz wurde Opfer eines längeren Bildausfalls.
«Das ist ein unglaublicher Wert», sagte ZDF- Sportchef Dieter Gruschwitz am Freitag. Wegen des großen Andrangs wurden vom Viertelfinale an zusätzlich 300 Sitzplätze zu den verfügbaren 5000 Plätzen geschaffen.
HOHER BESUCH:Der spanische König Juan Carlos und Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero werden zum EM-Finale nach Wien reisen. Der Monarch hatte in Wien bereits das Viertelfinale gegen Italien miterlebt, das die Selección im Elfmeterschießen für sich entschied. Das spanische Königshaus bestätigte die Reise von Juan Carlos. Es sei aber noch unklar, ob der Monarch dabei von Königin Sofía begleitet werde, sagte ein Sprecher. Beim Halbfinale gegen Russland (3:0) hatten Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia ihrer Mannschaft auf der Tribüne die Daumen gedrückt.
SONNTAGS-FLOP:Die Katholische Aktion freut sich über den - aus ihrer Sicht - «Flop» der Sonntagsöffnung in Wien während der EM. «Viele Touristen schätzen die Tatsache, dass es in Wien auch Zeiten gibt, wo es in der Stadt ruhiger und gemächlicher zugeht», sagte KA- Präsidentin Christa Buzzi am Freitag. Sie erhoffe sich nun ein Ende der Debatte über die Sonntagsöffnung in Wien.
PAUSENFÜLLER:Der togoische Arsenal-Stürmer Emanuel Adebayor und Bremens brasilianischer Mittelfeld-Regisseur Diego spielten am Freitag Pausenfüller des EM-Programms. Ein Sponsor (Adidas) setzte seine beiden Vertragsspieler im Wiener Museumsquartier auf ein Podium und ließ die beiden «eine wohldosierte Viertelstunde plaudern», wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Diego bestätigte, dass man in Brasilien auch die EURO mit Argusaugen verfolge. «Wir lieben Fußball, und wir lieben auch die EM.»












