Merci und Uf Widerluege
Heute heißt es für mich Abschied nehmen von der EM-Berichterstattung vor Ort. Hinter mir lasse ich 4754 Kilometer, die Verdauung etlicher Kilo Rösti, Klasse-Fußball, inspirierende Teamarbeit mit den Kollegen von Rheinischer Post, Münchner Merkur, Welt und der dpa sowie vor allem meine neue Ersatzfamilie im Hotel Hebelhof Bad Bellingen bei Basel.
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Im schönen Wien macht nun der Kollege Gerd Strohmann weiter. Dass eines klar ist: Ohne den Silberpott darf er nicht wieder nach Haus'!
Bürokratie hat genervt
Der Vollständigkeit halber möchte ich noch erwähnen, dass nicht alles rosarot war in meinen dreieinhalb EM-Wochen. Genervt hat die gigantische Bürokratie der UEFA und die Erkenntnis, dass der Fußball frankophile Schweizer zu elektrisieren vermag wie ein viele Wochen alter Wetterbericht vom Äquator.
Hätte ich in der Schule doch nur ordentliches Französisch gelernt! Dann hätte ich mich über leere Public-viewing-Arenen, kulinarische Abzocke (Schnitzel mit Pommes für 33,50 Franken) und unser Kellerverlies in Lausanne (genannt: Hotelzimmer/wenigstens war’s teuer) beschweren können.
Stattdessen habe ich der Chefin jeden Tag freundlich erklärt: „Hey Miss! My friend is big in love with you.“ Sie hat dann immer zum dpa-Kollegen hinübergeschaut und „Häää?“ entgegnet. Vielleicht wird ja eine Beziehung daraus...












