Träne im Knopfloch
25 Tage an einem Ort sind im meist doch recht schnelllebigen Dasein eines Journalisten eine reichlich lange Zeit. 25 Nächte in einem Hotel sind die pure Rarität. Und so haben wir uns schon früh dabei ertappt, dass wir nach den Tripps zu den Deutschland-Spielen nachts auf dem Flughafen frohgelaunt meinten: Jetzt geht es wieder „nach Hause“, in unser kleines Zimmer im Hotel.
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Schwitzen beim Zähneputzen
Sie muss sich nach neuen Gästen umsehen. Auch das tolle Jazz-Festival müssen wir dalassen, aber wir hätten ja sowieso nicht richtig Zeit gehabt. Aber wir werden noch andere Dinge vermissen: Wo finden wir tief im Westen so viele schöne Tunnel, wer schlüpft in die Fußstapfen von DFB-Mediendirektor Harald Stenger und hält künftig um Punkt 12.30 Uhr die Mittagsansprache. Und wer bietet uns künftig im Alltag diesen köstlichen Kaffee, den wir jeden Tag im Mc Cafe genießen dürfen?
Damit aber auch genug des Weltschmerzes. Ascona konnte es uns wettertechnisch nie recht machen. Entweder hat es geschüttet oder es war so drückend, dass wir schon nach der Anstrengung des Zähneputzens heftige Schweißausbrüche hatte. Und auch nur einen EM-Hauch von Fußball-Atmosphäre haben wir hier nie erleben dürfen. Aber bald spielt ja wieder Schalke gegen Dortmund. Der Fußball kennt keine Verschnaufpause.












