Keine Vuvuzelas in Europas Fußball-Stadien
Nyon (dpa) Rote Karte für die Vuvuzela: Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat ein Verbot der südafrikanischen Plastiktröten für Champions League, Europa League und die EM 2012 verhängt.
In den europäischen Stadien sind Vuvuzelas verboten.
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Dadurch solle die «europäischen Fußballkultur» geschützt werden, teilte die UEFA auf ihrer Homepage mit. Die Regelung greift erstmals bei den Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.
Die UEFA betonte, sie wolle die Tradition der Fan-Gesänge in den Stadien bewahren. «Die Magie des Fußballs entsteht durch den Austausch von Emotionen zwischen dem Spielfeld und den Tribünen, von denen aus das Publikum den Spielern all seine Gefühle mitteilen kann», hieß es in der Mitteilung. Das «monotone Dröhnen» der südafrikanischen Trompeten würde die Atmosphäre in den Arenen komplett verändern und vom eigentlichen Erleben des Spiels ablenken.
Vuvuzelas gelten als Symbol des südafrikanischen Fußballs und waren das akustische Wahrzeichen der Weltmeisterschaft im Sommer. Wegen ihrer extremen Lautstärke wurden sie aber speziell in Europa häufig kritisch bewertet. In der Bundesliga ist das Mitbringen der Plastik-«Instrumente» in den meisten Stadien verboten. «So wie wir die afrikanische Fan-Kultur akzeptieren, möchten wir auch, dass Fußball bei uns weiterhin mit all seinen Emotionen so rüberkommt, wie wir ihn lieben», sagte Werder Bremens Vereinschef Klaus Allofs über die Vuvuzela-Verbannung aus dem Weserstadion.













