Domenech verliert verbliebenen FFF-Posten
Paris (dpa) Frankreichs WM-Trainer Raymond Domenech ist nun auch seinen Posten als Trainerausbilder beim Französischen Fußball-Verband (FFF) los. Die FFF habe Domenech bereits in einem Schreiben über die Entlassung informiert, berichtete der TV-Sender France 3.
Ex-Nationaltrainer Domenech ist nun auch nicht mehr Trainerausbilder im Verband.
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Grund für die Kündigung ist der desaströse Auftritt der von Domenech angeführten «Équipe tricolore» bei der Weltmeisterschaft in Südafrika. Drei «schwerwiegende Fehler» sollen zur Kündigung des Trainers geführt haben, hieß es in dem TV-Bericht. Kritisiert wurde der Umgang des Trainers mit dem Rauswurf von Stürmer Nicolas Anelka während des WM-Turniers und dem darauffolgenden Spielerstreik. Daneben stieß die Weigerung Domenechs übel auf, seinem Gegenüber Carlos Alberto Parreira nach der 1:2-Niederlage gegen Südafrika die Hand zu schütteln.
Während vier Nationalspieler, darunter Bayern-Profi Franck Ribéry, für ihr Verhalten in Südafrika zum Teil empfindliche Spielsperren vom Verband erhielten, war das Turnier für den Trainer bislang ohne Folgen geblieben. Domenech war nach der Weltmeisterschaft wie geplant als Nationalcoach von Laurent Blanc abgelöst worden, bei der «Direction Technique Nationale» des FFF, der er seit 1993 angehörte, blieb er weiter angestellt. Laut Medien soll Domenech für diese Tätigkeit 12 000 Euro monatlich kassiert haben.













