Vertragsgespräche: Schalke hat "sehr gutes Gefühl" bei Raúl
Gelsenkirchen Raúl Gonzales Blanco hatte kein gutes Gefühl. Die Wade machte sich wieder bemerkbar, der Spanier musste raus, konnte nicht mehr mithelfen, das Unentschieden gegen Mainz noch in einen Sieg zu drehen. Doch die Anzeichen mehren sich, dass er es im nächsten Jahr wieder versuchen wird.
Der »Senor« ist zurück: Raul wird gegen Mainz 05 wieder in der Schalker Startelf stehen. Foto: NBM (Fotodesign: Karsten Rabas)
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Im gehobenen Alter angekommen
Die Auswechslung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, hieß es zwar bei Schalke 04: Raúl habe in sich hineingehört und habe kein unnötiges Risiko eingehen wollen. Andererseits war sie aber eben auch ein Zeichen dafür, dass der Spanier offenbar doch noch nicht zu hundert Prozent wieder fit war, möglicherweise sein Einsatz gegen Mainz noch zu früh kam. Raúl wird Ende Juni 35 – und ist damit im für Fußballer gehobenen Alter angekommen.
Unterdessen soll dem Vernehmen nach in dieser Woche eine weitere Runde in den Gesprächen um eine Vertragsverlängerung zwischen Schalke und Raúls Berater Ginés Carvajal stattfinden. Ende Januar hatten sich Schalkes-Manager Horst Heldt und der Carvajal im Düsseldorfer Hyatt-Hotel zu einem ersten Sondierungsgespräch getroffen.
In der zweiten Runde sollen nun konkrete Zahlen auf den Tisch kommen. Schalke 04 soll dem Spanier einen Einjahresvertrag bieten sowie ein Gehalt von drei Millionen Euro Gehalt zuzüglich den Einnahmen aus einem Abschiedsspiel. Spanische Zeitungen zitierten nun Raúls Berater Carvajal mit den Worten, es sei „nicht wichtig, ob er für ein oder zwei Jahre verlängert, sondern wie sein Körper reagiert“.
Intensive Vertragsgespräche
Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies hatte vor Wochenfrist erklärt: „Wir sind in intensiven Gesprächen mit Raúl, und wir haben nicht nur eine gute Chance, sondern auch ein sehr gutes Gefühl, dass er bleibt.“ Außerdem hatte er von einem Einjahresvertrag für Raúl gesprochen. Tönnies betonte, Schalke wolle den Kurs der wirtschaftlichen Konsolidierung fortsetzen. „Wir wollen den Kader verkleinern und die Qualität halten“, sagte Tönnies, „wir sind da auf einem guten Weg.“









