Daniel Ginczek geht: Elf fehlen, elf spielen

BOCHUM Auch wenn nach dem Heimsieg gegen Braunschweig große Erleichterung eingezogen und die Anspannung gewichen ist, wird die Reise des VfL nach Aue kein Betriebsausflug.

  • Stürmer Daniel Ginczek traf in Schermbeck zur Bochumer Führung.

    Stürmer Daniel Ginczek traf in Schermbeck zur Bochumer Führung. Foto: Lukas

"Es ist ein ein Gebot der Fairness, dass wir uns auch am letzten Spieltag in Aue vernünftig präsentieren", sagt Andreas Bergmann, "und das dürfen die Mannschaften, für es in der Liga noch um etwas geht auch von uns erwarten." Für Energie Cottbus, den Karlsruher SC und eben den FC Erzgebirge Aue geht es nämlich noch darum, nach Möglichkeit die Relegationsspiele gegen den Dritten der 3. Liga zu vermeiden. "Wer könnte es besser nachvollziehen als wir, wie es diesen Mannschaften gerade geht", verwies der VfL-Trainer auf die eigene schwierige Situation in den vergangenen Wochen. "Da wollen wir auf jeden Fall sportlich sauber bleiben."

Sportvorstand Jens Todt ist da mit dem Cheftrainer auf einer Linie: "Wir haben eine schwere Zeit hinter uns und lange in der Scheiße gesteckt. Da haben wir von der Konkurrenz auch erwartet, dass sie vernünftig spielt."

Im Hinspiel kam der VfL zu einem 6:0-Sieg, allerdings fehlen ihm diesmal unter anderen die beiden Doppel-Torschützen Faton Toski und Mirkan Aydin. Weitere neun Ausfälle gesellen sich dazu. Deshalb steht am Sonntag (6.) erstmals Michael Esser in einem Zweitligaspiel im Tor und Yannik Stevens aus der 2. Mannschaft kommt zu seinem zweiten Spiel bei den Profis und steht sogar als Linksverteidiger in der Startaufstellung. A-Junior Onur Bulut reist ebenfalls mit ins Erzgebirge und gehört zum Kader.

Daniel Ginczek geht

BVB-Sportdirektor Michael Zorc bestätigte am Freitag, dass Stürmer Daniel Ginczek nicht weiter an den VfL Bochum ausgeliehen wird. Die Dortmunder möchten Ginczek auch in der neuen Saison verleihen und ihn nach Möglichkeit in der 1. Liga platzieren. Im Gespräch ist der SC Freiburg, eine weitere Option soll aber auch der FC St. Pauli sein.
Autor
Uli Kienel
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    4. Mai 2012, 16:20 Uhr
    Aktualisiert:
    4. Juni 2012, 10:05 Uhr
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