Die Stimmen zum Spiel: "Neuer Kader, bei dem man Fantasie entwickeln kann"
AUE Die Saison abhaken und den Blick auf die neue Spielzeit richten. So lauten die Aussagen der Bochumer nach dem finalen Spiel des VfL im Erzgebirge.
VfL-Sportvorstand Jens Todt möchte einen spannenden Kader zusammenstellen. (Foto: Thomas Aschwer)
Andreas Bergmann: Wir hatten von Aue viel Gegenwehr erwartet, trotzdem ist es ärgerlich, dass wir gleich nach der ersten Standardsituation wieder ein Gegentor bekommen. Nach dem Ausgleich waren wir gut im Spiel, doch dann kassieren wir schon wieder ein unglaublich dummes Gegentor.
Jens Todt, VfL-Sportvorstand: Dass wir bei den Gegentoren wieder Geschenke verteilen, ist ärgerlich und symptomatisch für den Verlauf unserer Saison. Es wird in den nächsten Wochen weitere Personalien bei uns geben. Wir werden noch einige Gespräche dazu führen, und wenn es etwas zu verkünden gibt, werden wir das ganz schnell tun. Ab Anfang August werden wir wieder einen Kader zur Verfügung haben, bei dem man Fantasie entwickeln kann und der spannend ist.
Michael Esser: Die erste Halbzeit lief noch ordentlich, im zweiten Durchgang war es von uns zu wenig. Das Gegentor zum 1:2 geht auch auf meine Kappe, da stehe ich zu weit vor dem Tor. Aue hat mit Leidenschaft gespielt, wir haben versucht dagegen zu halten, so gut es ging.
Christoph Dabrowski: Es war eine ernüchternde Saison mit einer vermeidbaren Niederlage zum Abschluss. Unser Ausgleichstor war glücklich, aber dennoch verdient. Für die neue Saison sollten wir optimistisch sein und mit einem neuen Teamgeist die Ziele anpacken.
Slawo Freier: Glückwunsch an Aue zum Klassenerhalt. Nach dem Ausgleich waren wir im Spiel, kassieren dann aber aus heiterem Himmel das 1:2. Nur Fußball zu spielen, reicht nicht aus. Aue hat 100 Prozent Leidenschaft gezeigt. Uns fehlte im Abschluss die Konsequenz.











