Playoff-Fehlstart für Dallas - Nowitzki hadert

Oklahoma (dpa) Dirk Nowitzki haderte trotz der bislang besten Saisonleistung nach dem Fehlstart in die NBA-Playoffs mit sich und den Dallas Mavericks. «Das ist hart. Eine bitterere Niederlage gibt es nicht», sagte der Würzburger nach dem 98:99 bei Oklahoma City Thunder konsterniert.

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  • Der letzte Wurf von Kevin Durant landet trotz der Blockversuche von Shawn Marion (M) und Ian Mahinmi im Korb. Foto: Larry Smith

    Der letzte Wurf von Kevin Durant landet trotz der Blockversuche von Shawn Marion (M) und Ian Mahinmi im Korb. Foto: Larry Smith Foto: dpa

  • Wieder einmal entgleitet Dallas mit Dirk Nowitzki eine Partie kurz vor dem Ende. Foto: Larry W. Smith

    Wieder einmal entgleitet Dallas mit Dirk Nowitzki eine Partie kurz vor dem Ende. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

  • Damit entscheidet Durant 1,5 Sekunden vor dem Schluss die erste Begegnung für Oklahoma. Foto: Larry W. Smith

    Damit entscheidet Durant 1,5 Sekunden vor dem Schluss die erste Begegnung für Oklahoma. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

  • Immer wieder attackierte Nowitzki gegen Serge Ibaka den Korb. Foto: Larry W. Smith

    Immer wieder attackierte Nowitzki gegen Serge Ibaka den Korb. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

  • Vielflieger Durant nutzt einen Ballverlust von Nowitzki zu einem einfachen Dunking. Foto: Larry W. Smith

    Vielflieger Durant nutzt einen Ballverlust von Nowitzki zu einem einfachen Dunking. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

  • Oklahoma konnte Nowitzki (l) bis ins letzte Viertel hinein gut verteidigen. Foto: Larry W. Smith

    Oklahoma konnte Nowitzki (l) bis ins letzte Viertel hinein gut verteidigen. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

Der Titelverteidiger verlor die erste Partie der «best of seven»-Serie, weil Oklahomas Superstar Kevin Durant 1,5 Sekunden vor dem Ende mit viel Glück, aber dem nötigen Willen traf. «Durant hatte einen schweren Wurf, aber er ist halt da, wenn es drauf ankommt», kommentierte Nowitzki die Szene. Deutschlands Basketball-Superstar war mit 25 Punkten erneut bester Werfer der Mavs, die zweieinhalb Minuten vor dem Ende noch 94:87 vorne gelegen hatten.

«Der Sieg war greifbar für uns», meinte Nowitzki verärgert. «Irgendwie ist es so wie in der ganzen Saison. Aus irgendeinem Grund haben die anderen Teams immer noch eine Antwort parat», sagte der Würzburger. Auch Dallas-Coach Rick Carlisle ärgerte sich über die misslungene Endphase: «Wir haben so viel investiert um zwei Minuten vor dem Ende sieben Punkte vorn zu sein. Dann haben wir Fehler gemacht, die man nicht machen darf. Das müssen wir abstellen.»

Durant versetzte Dallas bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit den Knockout. Schon in der Hauptrunde hatte der Weltmeister per Dreier mit der Schlusssirene für einen Thunder-Sieg gesorgt.

Der Topscorer der regulären Saison kam am Ende auf 25 Punkte. Zudem überzeugten Spielmacher Russell Westbrook mit 28 Zählern und Serge Ibaka mit 22 Punkten und fünf Blocks. Bei Dallas agierten neben Nowitzki, dem allerdings auch sechs Ballverluste unterliefen, Jason Terry (20 Punkte) und Shawn Marion (17 Zähler, acht Rebounds) stark.

Viel Zeit zum Ärgern haben die Mavericks nicht. Bereits am Montag steht die zweite Begegnung auf dem Programm. Dabei genießen die Thunder erneut Heimrecht, ehe die Serie am Donnerstag für zwei Spiele nach Dallas geht.

Das erste Duell zwischen dem amtierenden Champion und dem Team der Zukunft erfüllte alle Erwartungen. Nach den oftmals durchschnittlichen Darbietungen in der Hauptrunde nahm die Liga in Oklahoma zum Beginn der K.o.-Runde endlich richtig Fahrt auf. Dies lag vor allem auch an den Mavericks. Hatten sich Nowitzki und Co. bislang mehr schlecht als recht durch die Saison geschleppt, präsentierten sie sich diesmal endlich wie ein würdiger Meister.

Trotz der Niederlage blickte Nowitzki daher auch zuversichtlich in die Zukunft. «Wenn ein Team so etwas wegstecken kann, dann so eine erfahrene Mannschaft wie wir», sagte der 33-Jährige. Auch versprach den Thunder, die nach der 1:4-Niederlage im Playoff-Halbfinale der vergangenen Saison auf eine Revanche brennen, weiter einen heißen Tanz. «Wir werden sie weiter unter Druck setzen», sagte Carlisle. «Wir haben eine Umkleide voll von Champions.»

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Autor
Lars Reinefeld, dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    29. April 2012, 12:31 Uhr
    Aktualisiert:
    29. April 2012, 12:36 Uhr