18.04.2012 16:45 Uhr
Schriftgröße: A A A

Start der Bauarbeiten: Neue Brücke über B 54 wird drei Parks verbinden

HÖRDE In Hörde haben die Bauarbeiten an dem 350 Meter langen Brückenschlag über die B 54 begonnen. Die neue Brücke wird den Rombergpark, den Phoenix-Park und den Westfalenpark barrierefrei verbinden. Der Bau stellt die beteiligten Firmen vor einige Herausforderungen.Von Jörg Bauerfeld

«
1/1
»

Die nächste Bohrprobe, die eine Spezialfirma aus dem Boden geholt hat. Diesmal ist es Fels, auf den der Bohrer in rund 20 Meter Tiefe gestoßen ist. Gute Voraussetzung für das Fundament der geplanten Brücke über die B 54.  (Foto: Jörg Bauerfeld)

Artikel zu diesem Thema
Artikel aus diesem Ressort
Collie DJ war bei seiner Rettung vollkommen abgemagert. Er hatte eine Woche lang in einer leeren Wohnung ausharren müssen. Seine Vorbesitzer hatten ihn beim Auszug einfach zurückgelassen.Die Besitzer des fast verhungerten Collies DJ müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Mutter und Sohn hatten den Hund beim Auszug in der leeren Wohnung zurück- und seinem Schicksal überlassen. Erst im letzten Moment rettete ihn eine aufmerksame Nachbarin. Jetzt ermittelt die Polizei in dem Fall.
Mexikanischer Bandit mit Machete und Revolver: Das Symbol der Bandidos darf im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Dortmund/Lünen nicht mehr öffentlich getragen werden.Rocker-Symbole dürfen in immer mehr Städten in Nordrhein-Westfalen nicht mehr öffentlich getragen werden - auch in Dortmund und Lünen. Der Motorradclub Bandidos prüft rechtliche Schritte dagegen. Das kündigte der Deutschland-Sprecher der Rocker im Gespräch mit unserer Redaktion an.
Ein Dortmunder Polizist misst die Geschwindigkeit.Die Dortmunder Polizei und das Dortmunder Ordnungsamt verraten täglich, wo per Radar die Geschwindigkeit der Autofahrer kontrolliert wird. Auf unserer Übersichtskarte zeigen wir die Straßen, an denen Polizei und Ordnungsamt blitzen wollen.
An der B1 werden seit Montag Blindgänger gesucht.An und unter der Bundesstraße 1 vermuten Experten bis zu acht Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg. Seit Montag läuft die Suche nach den Bomben. Wir haben mit der Entschärferin darüber gesprochen, wie sie bei der Suche vorgeht.
Was Phoenix-West Projektleiter Franz Große-Kreul ganz bescheiden als eine barrierefreie Verbindung zwischen dem Rombergpark, dem Phoenix-Park und dem Westfalenpark bezeichnet, wird ein ganz großes Ding.

Fotostrecke Neue Brücke wird sich über die B 54 spannen



Ein Brückenschlag vom Landschaftskeil auf Phoenix-West (in Höhe BMW-Rombergpark), über die Nortkirchenstraße und die B 54 bis in den Rombergpark. 350 Meter lang wird das Bauwerk, das in zwei Abschnitten errichtet wird.
 
Die 3,50 Meter breite Brücke, die für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen nutzbar ist, wird durch ein Zwischenpodest auf dem Grünstreifen zwischen B 54 und Nortkirchenstraße gestützt. Neben den Auf- und Abgängen im Osten (Phoenix-West) und Westen (Rombergpark) gibt es einen zusätzlichen Zugang zur U-Bahn-Haltestelle Rombergpark.
 
Landschaftskeil
 
Ende 2013, Anfang 2014 soll das gewaltige Gebilde komplett fertig sein. Erste Tätigkeiten haben jetzt begonnen. „Bauvorbereitende Arbeiten“, sagt Große-Kreul. Erst die Rodungen an der B 54, jetzt Bohrungen. Drei Bohrteams jagen zurzeit die Bohrgestänge in den Untergrund. Auf dem Landschaftskeil ist eine Spezialfirma dabei, bis zu 36 Meter in die Tiefe zu bohren. „Wir prüfen den Baugrund“, so Große-Kreul.

Gesucht wird nach Hohlräumen oder Kammern, die sich auf die Statik der Brücke, vorsichtig ausgedrückt, störend auswirken könnten. „Hier war tagesnaher Bergbau“, so der Phoenix-West Projektleiter. Abgesucht wird die Fläche für die zukünftigen Fundamente der Brücke. Denn das Bauwerk kommt nicht auf ein durchgehendes Fundament, sondern wird auf Pfähle gestellt, ähnlich wie bei Pfahlbauten.
 
Mit Beton verfüllt geben diese „Pfahlfundamente“ dann dem Widerlager der Brücke Halt. „Die Baugrunduntersuchung wird zeitnah abgeschlossen sein“, so Große-Kreul. Aufgrund der Bohrproben, die sich bis zum Ende der Bodenuntersuchungen angesammelt haben, wird ein Tragwerksplaner über die Gründung des Brückenschlages entscheiden.
 
Kampfmittelräumdienst
 
Die sieht bei felsigem Untergrund anders aus, als zum Beispiel bei Sand. Böse Überraschungen, was die Bodenbeschaffenheit angeht, schließt Große-Kreul aus. „Ich bin ein positiv denkender Mensch.“ Damit auch ungeliebte Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg (Fliegerbomben) keinen Ärger machen, sucht der Kampfmittelräumdienst zurzeit prophylaktisch das Gelände ab – ebenfalls durch Probebohrungen.

Wird nichts störendes gefunden, heißt es: Bahn frei für die Bohrteams, die dann der Bodensbeschaffenheit auf den Grund gehen. Und dafür sorgen, dass es bald einen stabilen Übergang von Phoenix-West zum Rombergpark gibt.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Kontakt | Impressum | AGB | Nutzungsbasierte Onlinewerbung | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de