Tag der Hilfsbereitschaft: 60 freiwillige Helfer packten kräftig an

HALTERN Rund 60 fleißige Halterner haben am Freitagvormittag ihre Hilfsbereitschaft bewiesen. Darunter waren 30 Schüler der Alexander-Lebenstein-Realschule.

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  • Die Kindergartenkinder von St. Laurentius packten beim Harken des Laubs ordentlich mit an.

    Die Kindergartenkinder von St. Laurentius packten beim Harken des Laubs ordentlich mit an. Foto: Berthold Fehmer

  • Praktikantin Ariane Jendroschka Sowie Linda Kakoschke und Simone Makus von der Agentur "Gute Botschafter" beim Sortieren der Bücherei des Familienzentrum St. Laurentius.

    Praktikantin Ariane Jendroschka Sowie Linda Kakoschke und Simone Makus von der Agentur "Gute Botschafter" beim Sortieren der Bücherei des Familienzentrum St. Laurentius. Foto: Berthold Fehmer

  • Frank Gockel und Dominik Hahn tragen das Trimmrad von Willi Assheuer in den ersten Stock.

    Frank Gockel und Dominik Hahn tragen das Trimmrad von Willi Assheuer in den ersten Stock. Foto: Berthold Fehmer

  • Helfer in den roten Jacken.

    Helfer in den roten Jacken. Foto: privat

Zum „Tag der Hilfsbereitschaft“ hatte auch in diesem Jahr die Agentur „Gute Botschafter“ eingeladen – ein Ruf, der nicht ungehört verhallte.

Fenster putzen, Taschen tragen

Gegen 8 Uhr morgens trafen sich die Helfer am Marktplatz und strömten von dort zu den unterschiedlichen Einsätzen: Fenster putzen, Bewohner des Altenheims St. Sixtus mit dem Rollstuhl spazieren fahren oder am Supermarkt Einkaufstüten tragen. Einige Schüler verteilten im Gantepoth Karten an Autofahrer, um sie auf die Verkehrsberuhigung der Straße aufmerksam zu machen. Im Familienzentrum St. Laurentius sortierten Linda Kaloschke und Simone Makus mit Praktikantin Ariane Jendroschka stapelweise Bücher der eigenen Bücherei.

Dabei tauchten auch „vermisste“ Bücher aus der Pfarrbücherei auf. Im Außengelände harkten derweil Agenturmitarbeiter mit einigen Kindergartenkindern das Laub. Zu einem Einsatz durfte der Verfasser dieser Zeilen Dominik Hahn und Frank Gockel (beides keine Künstlernamen!) begleiten, die bei Willi Assheuer an der Lippstraße ein Laufband und ein Trimmrad in den ersten Stock hochwuchten sollten.

Laufband hoch gewuchtet

Das Laufband entpuppte sich beim näheren Hinsehen als 90 Kilogramm schweres und sperriges Metall-Ungetüm – das Treppenhaus als eng und gewunden: für zwei Personen nicht zu bewältigen. Also Block und Kamera weggelegt und angepackt.

Links verkantete sich das Laufband im Treppengeländer, rechts schob es fast einige Bilder von der Wand. Völlig außer Atem machten alle innerlich drei Kreuzzeichen, als das Gerät über die letzte Treppenstufe geschoben werden konnte. „Seit einem dreiviertel Jahr wohnen wir hier, wir hatten keine Möglichkeit, das Gerät nach oben zu bekommen“, sagte Assheuer, der aus der Zeitung von der Aktion erfahren hatte: „Toll, dass es so etwas gibt.“
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