Seit Rosenmontag: Das "Daddy" wird abgerissen

HALTERN Rosenmontag war es soweit: Die Bagger rückten an, das "Old Daddy" wird abgerissen. Zeit auch für einen Rückblick: Wie haben Sie das "Old Daddy" erlebt? [Mit Formular]

  • Am Rosenmontag rotierte der Abrissbagger am Old Daddy. Teile der alten Hallen der ehemaligen Diskothek liegen schon am Boden. Dirk Klaus (FDP) ist entsetzt. "Da sind sicher Asbestzementplatten verbaut worden und dieser gefährliche Baustoff rieselt hier frei auf die Halterner Bevölkerung", sagt der sachkundige Bürger im Halterner Umweltausschuss. Er will die Sache schnellst möglich von der Umweltbehörde des Kreises überprüfen lassen.

    Am Rosenmontag rotierte der Abrissbagger am Old Daddy. Teile der alten Hallen der ehemaligen Diskothek liegen schon am Boden. Dirk Klaus (FDP) ist entsetzt. "Da sind sicher Asbestzementplatten verbaut worden und dieser gefährliche Baustoff rieselt hier frei auf die Halterner Bevölkerung", sagt der sachkundige Bürger im Halterner Umweltausschuss. Er will die Sache schnellst möglich von der Umweltbehörde des Kreises überprüfen lassen. Foto: Holger Steffe

Seit Rosenmontag kreist dort der Abrissbagger. Investor Michael Hiesgen lässt die Gebäude der ehemaligen Diskothek dem Erdboden gleich machen. Zusammen mit seinem Vater plant der Unternehmer an gleicher Stelle die Errichtung einer Casino World. 

"Da geht nicht alles mit rechten Dingen zu", mutmaßte am Montag Dirk Klaus als aufmerksamer Beobachter. Er war von zwei Bürgern auf die Vorgänge an der Recklinghäuser Straße aufmerksam gemacht worden. Das FDP-Mitglied, sachkundiger Bürger im Umweltausschuss, vermutet asbesthaltige Baustoffe in den Abfällen. Stadt und Kreis hat er am Dienstag darüber informiert.

    
Das Bauaufsichtsamt stellte bei einer Besichtigung am Vormittag keine Verstöße gegen die erlassene Baugenehmigung zum Abriss fest. "Das Entsorgungskonzept wird eingehalten und alles wird regelkonform getrennt entsorgt", bestätigte Thomas Gerlach, stellvertretender Pressesprecher der Stadt.

Dem widerspricht Dirk Klaus. Er verweist darauf, dass die Dachkonstruktion des 1960 vom Sperrholzbetrieb Dannebaum errichteten Gebäudes Asbest enthält. "Abbruchkanten und Holzbalken auf dem Hof zeigen noch jetzt Reste der Wellplatten", hat sich Klaus nun erneut ans Umweltamt des Kreises gewandt.


Er fordert mindestens die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie beim Abriss der Tennishalle Steckel vor wenigen Jahren. Der Tennistreff, ebenfalls aus den 1960er-Jahren, hatte auch Wellasbest-Zementplatten als Bedachung.

Klaus Heitkamp vom Umweltamt des Kreises Recklinghausen sieht nach ersten Erkenntnissen keine Mängel. Er hat aber das Staatliche Amt für Arbeitsschutz informiert und um örtliche Überprüfung gebeten.

    
Heitkamp denkt aber, dass die Mitarbeiter des Abbruchunternehmens Heinrich Becker die nötige Sorgfalt walten lassen. "Auch die Stadt Haltern hat mir bestätigt, dass die Dachhaut mittels Hubsteiger abgeschraubt und in Spezialbehältern gesichert worden ist", ist Heitkamp von einem ordnungsgemäßen Abriss überzeugt.

Für viele Halterner stecken noch eine Menge Erinnerungen in der ehemaligen Discothek. Welche verbinden Sie mit dem "Old Daddy"? Schreiben Sie uns!

 


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