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Blitzer an der Weseler Straße in Haltern erhält neue Technik

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Der Starenkasten an der Weseler Straße war in den letzten drei Jahren mehrere Monate vom Netz. Das soll sich jetzt ändern. Der Kreis rüstet die Starenkästen und die Messfahrzeuge um.

Haltern

, 07.11.2018 / Lesedauer: 2 min

Der Starenkasten an der Weseler Straße fiel in den vergangenen drei Jahren zwei Mal über längere Zeit aus. Viel Geld ging dem Kreis durch die Lappen. Das wird in Zukunft nicht mehr passieren. Denn der Kreis wird die Messtechnik modernisieren.

Bisher funktioniert der Blitzer wie alle anderen 22 im Kreis bodengebunden, das heißt, die Induktionsschleife verläuft unterhalb der Straße. Treten Asphaltschäden auf, setzt die Anlage aus. Bis zu acht Blitzer waren nach Auskunft des Kreises deshalb jährlich über Monate außer Betrieb.

In Haltern fiel der Starenkasten seit Oktober 2015 insgesamt über zwei Jahre lang wegen Rissen und Kuhlen in der Fahrbahn aus. Der Kreis plant jetzt, auf laserbasierte Messsysteme umzustellen. Diese funktionieren bodenungebunden. Außerdem stellt der Kreis seine beiden mobilen Messfahrzeuge von Radar- auf Laser-Messtechnik um.

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Das hat damit zu tun, dass der Hersteller von Radarmesstechnik nach 2020 keine Wartungs- und Reparaturarbeiten mehr übernimmt. Die neue Methode hat es in sich: Sie erfasst Raser von hinten, vorne und künftig auch von der Seite. Sie blitzt auch dort, wo die alte Technik machtlos war: auf kurvenreichen Straßen.

Der Kreistag wird am 26. November den Beschluss in Abstimmung mit den Kommunen fassen, dann folgt die europaweite Ausschreibung.

Ziel ist, gemeinsam mit dem Anbieter die Messtechnik schrittweise zu modernisieren. Die Mittel dafür sind im Kreishaushalt reserviert.

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