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Brückenbaustelle in Flaesheim sorgt für Rückstau im Berufsverkehr

hzBrückensanierung

Straßen.NRW saniert die Brücke am Flaesheimer Damm über den Kanal. Für etwa vier Monate bleibt sie nur einspurig befahrbar. Eine Ampel regelt den Verkehr. Und das sorgt für Ärger.

Haltern

, 11.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal in Flaesheim ist zurzeit nur einspurig befahrbar. Straßen.NRW saniert hier die Brückenübergangskonstruktion, die verrostet ist und sich in einem bedenklichen Zustand befindet.

Am Montagmorgen inspizierte Bauleiter Martin Parkner von Straßen.NRW die Baustelle, die Ende letzter Woche eingerichtet worden war. „Bei Brückenkontrollen 2017 war bereits aufgefallen, dass die Verbindungsstücke zwischen Fahrbahn und Brücke Rost aufwiesen“, erläutert er beim Ortstermin. „Auch Betonteile hatten sich bereits gelöst. Ursache dafür waren die Gummiabdichtungen, die porös geworden sind und deshalb wasserdurchlässig. Das ausführende Ingenieurbüro hatte daher vorgeschlagen, die Brücke für den Schwerlastverkehr zu sperren“, so Parkner.

Die Sanierung der Brücke wurde vorgezogen

Aufgrund der Bedeutung der Brücke für den Lkw-Verkehr zu den Autobahnen 43 und 52 entschloss sich Straßen.NRW aber, die Brückensanierung vorzuziehen. Diese erfolgt jetzt in zwei Bauabschnitten, auf der rechten Fahrbahnseite Richtung Westruper Heide ist der Fahrbahnbelag bereits abgefräst. Die rostigen Übergänge liegen frei, die Schäden sind gut erkennbar.

Brückenbaustelle in Flaesheim sorgt für Rückstau im Berufsverkehr

Die Kanalbrücke am Flaesheimer Damm ist nur noch einseitig befahrbar. © Jürgen Wolter

„Für die beiden Bauabschnitte müssen wir je eine Fahrbahnseite sperren“, so Martin Parkner. Die Fahrbahnübergänge müssen komplett entfernt und durch neue ersetzt werden. Die Baumaßnahme wird etwa drei bis vier Monate dauern.

„Wenn wir die Brücke sperren könnten, würde es schneller gehen“, sagt Martin Parkner. „Aber so müssen wir gewissermaßen jeden Bauabschnitt zwei Mal durchführen.“

Rückstau vor der Baustellenampel

Wegen des schönen Wetters entschloss man sich, im Februar mit der Baumaßnahme zu beginnen. „Jetzt ist es wieder kälter, man muss abwarten, ob das Wetter die Bauarbeiten eventuell verzögert“, so der Bauleiter. Bei hohem Verkehrsaufkommen kam es am Montagmorgen im Berufsverkehr zu Rückstaus vor der Baustellenampel aus Richtung Haltern. „Wir werden das beobachten und die Schaltung gegebenenfalls nachjustieren“, so Martin Parkner. „Dafür warten wir aber in der Regel eine Woche ab, um zu sehen, wie sich die Verkehrsströme entwickeln.“

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