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Die Gelbe Tonne kommt zum 1. Januar 2019

hzGelbe Tonne

Bisher landen noch zu viele wiederverwertbare Abfälle im Restmüll. Das soll sich mit der Wertstofftonne ändern. Wir erklären, wie die Einführung läuft.

Haltern

, 08.11.2018 / Lesedauer: 3 min

Der Zeitplan für die Wertstofftonne steht. Ab dem 1. Januar 2019 wird sie flächendeckend in Haltern eingeführt. Die Verteilung soll Anfang Dezember beginnen. Darüber informierte jetzt Christian Hovenjürgen, Fachbereichsleiter der städtischen Wirtschaftsbetriebe.

Warum gibt es in Zukunft die Gelbe Tonne?

Hintergrund ist das Inkrafttreten einer Neufassung des Verpackungsgesetzes zum Jahresbeginn 2019. Die Städte sind danach dafür verantwortlich, dass auch Nichtverpackungen, die aus dem gleichen Material bestehen, für die Wiederverwertung und das Recycling gesammelt werden. Die Städte des Kreises Recklinghausen (außer Gladbeck) haben sich zu einer gemeinsamen Einführung entschlossen. Die städtischen Gremien (Ausschüsse und Stadtrat) haben einstimmig dafür gestimmt.

Was sind die Vorteile der Wertstofftonne?

„Bisher landeten nur Verpackungen in der Gelben Tonne, die Bratpfanne oder das Besteck kamen aber in den Restmüll und waren für die Wiederverwertung verloren“, so Christian Hovenjürgen. Das ändert sich jetzt durch die neue Gelbe Tonne.

Sie nimmt in Zukunft neben den Verpackungen auch Haushaltsgegenstände auf, die wiederverwertbar sind. Die Abfuhr übernimmt die Firma Remondis.

Was muss man zu den Gelben Tonnen wissen?

Es gibt sie in drei Größen: 120, 240 und 1.100 Liter. Die großen Container kommen nur in größeren Wohnanlagen zum Einsatz. Remondis verteilt 10.500 Tonnen mit 240 Litern und 150 mit 120 Litern. „Die Größe wird der Abfallmenge des Restmülls angepasst“, sagt Christian Hovenjürgen. Wer darüber hinaus größere Mengen Wertstoffabfall entsorgen möchte, kann ihn nach wie vor kostenfrei am Wertstoffhof an der Annabergstraße abgeben.

Was passiert mit dem Gelben Sack?

Die Gelben Säcke werden ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr abgefahren. Auch in die gelben Tonnen dürfen sie nicht hinein.

Was kostet die Umstellung den Bürger?

Die Stadt geht von etwa 2 bis 2,50 Euro pro Bürger aus. Ein Vier-Personen-Haushalt müsste im Jahr also acht bis zehn Euro zahlen, abgerechnet wird über die Abfallgebühren. Gleichzeitig wird die Steigerung der Müllgebühren in 2019 aber deutlich geringer ausfallen als in den Vorjahren.

„Durch das Ident-System an den Restmüll- und den Grünen Tonnen, haben wir rund zehn Prozent mehr Tonnen abgerechnet. Dementsprechend sind die Einnahmen gestiegen“, so Christian Hovenjürgen. „Die genauen Sätze werden gerade ermittelt.“

Bekommen die Halterner noch weitere Informationen?

Alle Haushalte erhalten ein Anschreiben, in dem auf die Neuregelung hingewiesen wird. Diesem Schreiben liegt der neue Abfallkalender mit den Abfuhrterminen bei und ein Flyer, der erklärt, was in den Gelben Tonnen entsorgt werden kann. Die Abfuhr erfolgt alle 14 Tage.

Was darf nicht in die Gelbe Tonne?

Kleidung, Papier und Glas gehören nicht in die Wertstofftonne. „Außerdem alles, was ein Kabel hat“, sagt Christian Hovenjürgen – also alle Elektrogeräte.

Wo gibt es weitere Informationen?

Bei der Stadt unter den Telefonnummern 933-331 oder -332 oder hier

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