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Politiker beraten im Rathaus über Metzelders Kita-Pläne

hzAusschuss

Der Ausschuss Generationen und Soziales kommt am 7. Februar zusammen, um über die Realisierung einer Kita an der TuS-Stauseekampfbahn zu beraten. Das geschieht hinter verschlossenen Türen.

Haltern

, 31.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Der TuS Haltern beabsichtigt, einen Drei-Gruppen-Kindergarten am Lippspieker zu bauen – nicht mehr direkt integriert in ein mögliches neues Stadion, wie ursprünglich Anfang 2018 kommuniziert, sondern seitlich als gesondertes Gebäude. Die Pläne kommen nicht voran, Bürgermeister Bodo Klimpel hatte noch am 24. Januar im Interview mit der Halterner Zeitung gesagt, er warte auf eine definitive Aussage des Vereins.

Jetzt steht das Thema auf der Tagesordnung des Ausschusses Generationen und Soziales. Im nichtöffentlichen Teil hören die Ausschussmitglieder am 7. Februar (Donnerstag) einen Sachstand über die aktuelle Entwicklung. Zurzeit arbeitet die Verwaltung an einer Berichtsvorlage, sie liegt den Politikern noch nicht vor.

TuS steht zu seinen Plänen

Auf Nachfrage sagt TuS-Vorsitzender Christoph Metzelder: „Wir haben der Verwaltung den Rahmen mitgeteilt, in dem wir uns ein solches Investment zutrauen.“ Darüber müssten nun die politischen Gremien beraten. „Wir stehen weiterhin dazu, dass wir gemeinsam mit der Stadt und der Rasselbande eine Kita am Standort Stauseekampfbahn umsetzen möchten“, betonte Metzelder.

Investor einer TuS-Kita wäre die Stadiongesellschaft. Sie kommt allerdings nicht ohne finanzielle Hilfe der Stadt zurecht.

Unternehmen zurückhaltend

Die „Rasselbande“ aus Castrop-Rauxel steht bereit, um gemeinsam mit dem TuS ein für Haltern neues Konzept zu verwirklichen. Angelika Kirstein, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Kinderhaus Rasselbande GmbH, stellte das Vorhaben im vergangenen Jahr so vor: An der Stauseekampfbahn soll eine Kita realisiert werden, die mehr zu bieten hat als reine Kinderbetreuung. Hier können sich Unternehmen beteiligen, indem sie Betreuungsplätze für die Kinder ihrer Beschäftigten buchen. Die Hälfte der voraussichtlich 60 Plätze stehen für Betriebe zur Verfügung, die ihre Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen wollen. 20 Plätze sollen frei an interessierte Familien vergeben werden, zehn sind reserviert für stunden- oder tagesweise Spontanbetreuung von Jungen und Mädchen zwischen zwei und zwölf Jahren. Außerdem ist ein Ferienprogramm vorgesehen als Entlastung für Eltern, wenn die reguläre Betreuung (Kita oder Schule) aufgrund von Ferien ausfällt.

Der TuS machte viel Werbung für dieses Projekt, die Resonanz bei den Unternehmen blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück.

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