Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die Chinesen kommen

RECKLINGHAUSEN Das ist sicherlich die verblüffendste Ausstellung des noch jungen Jahres. Die Kunsthalle Recklinghausen zeigt den chinesischen Bildhauer Ah Xian, dessen Arbeiten nicht nur die Klippen des Kitschs elegant umschiffen, sondern auch aus einem uns unbekannten Land der Kunst – irgendwo zwischen moderner Skulptur und fernöstlichem Kunsthandwerk – herangesegelt kommen.

18.02.2008
Die Chinesen kommen

Putzige Kinderfiguren erklimmen die Glatze von John Yu.

Ah Xian (ausgesprochen A-Sien) ist 1960 in Peking geboren worden, 1980 begann er mit der Malerei. Als 1989 das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Welt entsetzte, befand er sich gerade in Australien und beantragte dort sofort politisches Asyl. Doch sein Blick auf die Heimat verblasste nicht in Sydney, wo er bis heute mit seiner Frau und zwei Kindern lebt, sondern schärfte sich. „Wenn Du von China weg bist, hast Du auch eine deutlichere Vorstellung von chinesischer Kultur“, zitiert der aufschlussreiche Katalog den Autodidakten. So entstanden immer mehr Büsten der Serie „China, China“: porträthafte Skulpturen seiner Zeitgenossen vom Scheitel bis zum Brustansatz, überzogen von traditionellen Dekoren des chinesischen Kunsthandwerks.

Schön, dass Sie sich für diesen Artikel interessieren.
Er ist Teil von HZ+, dem neuen exklusiven Angebot der Halterner Zeitung.

Registrieren Sie sich einfach kostenlos und unverbindlich,
schon können Sie weiterlesen.
Mit Google
Mit Amazon
Oder registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail:

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren AGBs und unserer Datenschutzerklärung einverstanden