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Neu im Kino

In „Avengers – Infinity War“ gerät das Helden-Universum in Turbulenzen.

Dortmund Mit einem Einspiel-Ergebnis von mehr als 1,3 Milliarden Dollar war „Black Panther“ ein titanischer Kinohit für die Comic-Schmiede Marvel und den Mutterkonzern Disney. Erstaunlich, weil der Film bloß Hausmannskost entlang der Superheldenformel bot, wenn auch mit Afrikanern und Afroamerikanern. Mit „Avengers – Infinity War“ holt Marvel zum nächsten Streich aus.

In „Avengers – Infinity War“ gerät das Helden-Universum in Turbulenzen.

Josh Brolin leiht dem Finsterling Thanos seine Züge, der nach der absoluten Macht greift. Foto: Walt Disney Germany

Man konstatiert verblüfft, dass der Streifen originell und gewagt ist, weit besser, als erwartet. Eingestellt hatten wir uns auf das übliche Mega-Giga-Groß-Getöse, Effekte-Overkill plus Helden-Auftrieb, garniert mit viel Tamtam.

Der Kosmos vibriert

Zu sagen, „Infinity War“ hätte nichts davon, wäre gelogen. Er hat all dies, verwendet bekannte Erzählmodule, kombiniert sie aber sehr geschickt mit überraschenden Wendungen, flotten Schauplatzwechseln und ständigen Rochaden bei den Figuren.


Man hat das Gefühl, Marvels-Helden-Universum sei noch nie so prickelnd durchgeschüttelt worden wie hier. Als wären die Regisseure Anthony und Joe Russo, die Autoren und Rechnertüftler cinematografische Barmixer, die mit „Infinity War“ den „pangalaktischen Donnergurgler“ für die Leinwand kreiert haben. In den besten Momenten blubbert und perlt der Film-Cocktail munter vor sich hin, jawohl, der Marvel-Kosmos vibriert.

Weltall-Panoramen und Schlachtgetümmel

Auf Schlagetot-Action (mit schmerzlichen Abgängen!) folgen Ironie und Humor, die Großstadt macht Weltall-Panoramen Platz, die Duelle einiger weniger weichen einem gigantischen Schlachtgetümmel, wo tausende Lemuren auf die Krieger Wakandas, auf Cäptn America, Thor, Black Widow, Black Panther und Co. treffen.


Die Aufnahmen dieses Gemetzels sind rasante Wimmelbilder, denen das Auge kaum folgen kann. Die Effekte sind hochklassig, unter den beteiligten Trickser-Firmen sind Weltmarken wie ILM und Weta, da hat jemand tief ins Portemonnaie gegriffen.

Avengers begegnen den „Guardians of The Galaxy“.

Geld und Aufwand alleine wären nichts, wenn nicht auch die Chemie zwischen den Figuren stimmte – so schwer es ist, für 20, 25 Helden eine Familienaufstellung zu finden.

Die Avengers begegnen den Scherzkeksen der „Guardians of The Galaxy“. Alle wollen verhindern, dass der Planetenkiller Thanos (Josh Brolin) sechs magischen Steine erlangt, deren Besitzer allmächtig wäre. Vier Steine hat er schon.

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